Wie die Wissenschaft den Sport und der Sport die Wissenschaft bewegt.

Ganz unter dem Motto „Kreativität, Innovation, Leistung“ findet in diesem Jahr bereits der 20. Sportwissenschaftliche Hochschultag der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs) statt. Diesen zweijährlichen zentralen Kongress der deutschen Sportwissenschaft richtet vom 21. bis 23. September 2011 das Department Sportwissenschaft der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg aus.

Rund 500 Teilnehmer aus dem In- und Ausland finden sich in dieser Woche unter dem besagten Motto zusammen und diskutieren unter anderem über die Vielfalt der Sportwissenschaft, ihre aktuellen Entwicklungen sowie kreative und innovative Forschungsansätze.

Nach der Eröffnung am Mittwoch um 12.45 Uhr im Auditorium Maximum (Universitätsplatz) stellte am Abend der sogenannte „Sportlertalk“ eines der Highlights im Rahmen der Veranstaltung dar. Spitzensportler berichteten über ihr Leben, ihre sportliche Karriere und die „Vereinbarkeit von Leistungssport und Hochschulstudium“. Moderiert wurde die Talkrunde von Zehnkämpfer und Olympiasieger Christian Schenk.

Insgesamt werden acht Hauptvorträge, internationale Gastredner und 330 Kurzbeiträge zum Thema Sport aus den unterschiedlichsten Perspektiven geboten. Darunter erwarten die Teilnehmer am heutigen Donnerstag Hauptvorträge wie: „Wissenschaft bewegt Sport bewegt Wissenschaft“ oder „Die Mechanismen der Bewegungstherapie“. Um 20.30 Uhr wird der dvs-Nachwuchspreis für eine herausragende Forschungsarbeit verliehen. Unter den drei nominierten Arbeiten befindet sich auch die Forschungsarbeit zum Thema „Beeinflusst die Hirnaktivität die Ausdauerleistung? – eine Untersuchung zur zentralnervalen Aktivierung bei identischer Belastungsvorgabe unter Normoxie und normobarer Hypoxie.“ von Thomas Gronwald (MLU).

Am morgigen Veranstaltungstag stehen Hauptvorträge wie die „Anpassung an Krafttraining: Proteinsynthese und Stammzellen statt Superkompensation“ und „Tracing evolution’s footprints: Wie kulturelle und biologische Einflüsse unser Genom und unsere Fitness beeinflussen“, aber auch Vorträge ausgewählter Arbeitskreise zu den Themen „Sport für alle – aber wie?“, „Hochschul(sport)entwicklung“ oder „Eliteschulen des Sports“ im Veranstaltungsprogramm.

(Kurz notiert von Katharina Grasse)

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