Hammerschläge für den Grundstein: Ministerin Birgitta Wolff, Rektor Udo Sträter, Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados und Staatssekretär Jörg Felgner (v.l.). (Foto: Maike Glöckner)

Hammerschläge für den Grundstein: Ministerin Birgitta Wolff, Rektor Udo Sträter, Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados und Staatssekretär Jörg Felgner (v.l.). (Foto: Maike Glöckner)

GSZ-Grundstein gelegt: „Ein Pfund mehr“

Es ist vollbracht: Am Mittwochmorgen (18.07.2012) wurde der Grundstein für das Geistes- und Sozialwissenschaftliche Zentrum auf dem Steintor-Campus gelegt. „Ein wunderbarer Moment“, sagte MLU-Rektor Prof. Dr. Udo Sträter.

Um 11:33 Uhr wurde die große Kupfer-Zeitkapsel verschweißt, die neben Tageszeitungen, Bauplänen und halleschem Salz unter anderem auch eine Ausgabe des aktuellen Unimagazins enthält. Der Behälter steckt nun in einem Betonblock, der nach den obligatorischen Hammerschlägen durch Ministerin, Staatssekretär, Oberbürgermeisterin und Rektor an einem Kranhaken in die Baugrube des künftigen Institutsgebäudes der Philosophischen Fakultäten I und II schwebte.

Mehr als 100 Gäste waren zu diesem Ereignis gekommen. Das launische Sommerwetter zeigte sich von seiner guten Seite, es herrschte Sektlaune. „Bei der Werbung um Studierende und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland werden die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, die Stadt Halle und das Land Sachsen-Anhalt künftig mit einem Pfund mehr wuchern können“, sagte Wissenschafts- und Wirtschaftsministerin Prof. Dr. Birgitta Wolff. „Mit dem Steintor-Campus entsteht hier etwas ganz Besonderes, das das Selbstverständnis der Martin-Luther-Universität und des Wissenschaftsstandorts Sachsen-Anhalt prägen wird.“ Finanzstaatssekretär Jörg Felgner wies auf die „wichtigen Synergieeffekte“ hin, die das 52 Millionen Euro teure Projekt – zu drei Vierteln finanziert aus EU-Mitteln – bringen werde.

 

Halles Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados sprach von einem „schönen Tag für Halle“, betonte auch die „Stadtreparatur“, die das Geistes- und Sozialwissenschaftliche Zentrum leiste. Rektor Udo Sträter sagte, die Universität verfüge nach der Fertigstellung des Zentrums Ende 2014 über „vier stadtbildprägende Campus-Bereiche“: den Universitätsplatz, den Weinberg-Campus, die Franckeschen Stiftungen und eben den Steintor-Campus. „Es geht dabei nicht nur um Räume. Hier soll und wird Atmosphäre entstehen.“

Im Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Zentrum (GSZ) werden Institute zusammengeführt, die aktuell auf 17 Standorte verteilt sind. Bis zu 350 Beschäftigte werden im GSZ arbeiten. Rund 3000 Studierende werden es nutzen.

Carsten Heckmann

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