Froschattacke missglückt – 22. Städteachter Magdeburg/Halle

Die hallesche Rudermannschaft in grasgrünen T-Shirts (Foto: HRC)

Die hallesche Rudermannschaft in grasgrünen T-Shirts (Foto: HRC)

 

Die Herausforderung hallescher Sportler, Prominenter, Politiker und Studenten durch die Stadt Magdeburg hat im Rahmen des Städtewettkampfs am vergangenen Sonntag, 16. September 2012, Traditionsstatus erreicht. Sonniges Wetter, Gegenwind, viel Publikum waren ebenso beständig wie das lockere Schiedsgericht, die eine oder andere auf der Regattastrecke verirrte Bake und das den Magdeburger Booten in sämtlichen Rennen gewogene Glück.

Auch in diesem Jahr fanden sich neun hallesche Studenten vom Universitätssportzentrum, Abteilung Rudern, vom Halleschen Ruderclub e. V. und vom Halleschen Ruderverein zusammen, um gemeinsam gegen die Studenten der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg auf der Trogbrücke Hohenwarthe ein 1000m-Rennen auszutragen.

Die Erwartungen waren hoch, 2011 hatte die Martin-Luther-Universität erstmals seit drei Jahren das Rennen für sich entscheiden können. Die gesamte Mannschaft um Steuerfrau Anna-Katharina Krämer bestehend aus Claudia Helmholz, Tom Fergin, Robert Hartmann, Tim Bremer, Luise Hunger, Sven Mühlberg, Carolin Helmholz und Christoph Hermsdorf war guter Dinge. Zwei Trainingseinheiten auf der halleschen Saale waren vielversprechend und alle freuten sich auf das Rennen. Als dann auch noch die diesjährige T-Shirtfarbe – grasgrün – bekannt wurde, stand das Kommando: „Froschattacke!“

Als Wettkampfstrategie wollte die Mannschaft einen sauberen Start hinlegen, möglichst lange die Schlagzahl hochfrequent halten und hoffte, dass die „Körner“ bei allen bis ins Ziel reichen würden. Zumindest der erste Teil glückte. Trotz vertauschter Bahnverteilung und Frühstarts der gegnerischen Magdeburger hatte das Boot 500m lang nur einen geringen Rückstand. Doch auf der zweiten Streckenhälfte verlor es an Geschwindigkeit, die letzten 30 Schläge wurden zur Herausforderung und die Magdeburger zogen davon, um verdient zu gewinnen.

Doch auch für die Zweitplatzierten gab es Beifall, gab es eine Medaille, gab es Lob. Die Hallenser lassen es sich also nicht nehmen, zu sagen: „Wir kommen gern wieder und im nächsten Jahr auch mit Endspurt.“

(Text: Luise Hunger, HRC)

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