Die Gewinner des Bergfilm Festival bei der Preisverleihung in Tegernsee. (Foto: BFF Tegernsee, Thomas Plettenberg)

Die Gewinner des Bergfilm Festival bei der Preisverleihung in Tegernsee. (Foto: BFF Tegernsee, Thomas Plettenberg)

Erster Preis für Film aus Halle

Der Film „Polyphonia – Albaniens vergessene Stimmen“ von Dokumentarfilmer Björn Reinhardt und Eckehard Pistrick, Musikethnologe an der MLU, hat beim 10. Internationalen Bergfilm Festival in Tegernsee den 1. Preis gewonnen. Schirmherr Dr. Heiner Geißler überreichte Pistrick am 20. Oktober die Siegerurkunde. „Polyphonia konnte sich in der Kategorie „Lebensraum Berg – Kultur und Wissenschaft“ gegen 85 internationale Produktionen durchsetzen. Das Bergfilm Festival wird jährlich von 7000 Zuschauern besucht.

In der Jurybegründung hieß es: „Der Film macht die Zusammenhänge zwischen Landschaft, Charakter und menschlicher Kommunikation deutlich.“ Er zeige eine „vom Untergang bedrohte Welt“ als „Gegenentwurf zu einer auf Mobilität bedachten Gesellschaft, in der es den Menschen zunehmend schwer fällt, sich selbst zu verorten.“

„Polyphonia“ zeigt zwei Berghirten und die albanische Gesangstradition der Polyphonie. Er entstand 2010 und 2011 während der Feldforschungen des Doktoranden Eckehard Pistrick im Rahmen eines Drittmittelprojekts am Institut für Musik, Professur für Musikethnologie. Nach Festivalaufführungen in Österreich, der Schweiz, Italien und Estland wird Polyphonia“ im November auf dem „Eastern Neighbours – Festival“ in Den Haag, Niederlande gezeigt.

Preisträger Eckehard Pistrick vor der Preisverleihung:

mehr über den Film im Onlinemagazin

(kurz notiert von: Corinna Bertz)

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