Eine heiß-kalte Idee

Herbst – eine Jahreszeit in der das Wetter gern schwankt, zwischen angenehmen, fast sommerlichen Temperaturen und plötzlichen Schneeeinbrüchen. Jacke an, Jacke aus. Vier Schülerinnen aus Hessen haben nun während der diesjährigen Nano-Orientierungs-Akademie (NOrA) an der Uni Halle eine „Janus-Jacke“ entwickelt, die sowohl kühlen als auch wärmen kann.

Mit dieser innovativen Produktidee überzeugten die vier Jung-Forscherinnen, die alle kurz vor dem Abitur stehen, die NOrA-Jury. Der Bild-Zeitung Halle war der Erfolg heute eine halbe Seite wert. Die Schülerin Sophie Röhrig erklärte dort das Prinzip der Jacke: „Über Solarzellen auf dem Stoff werden die Peltier-Elemente im Futter mit Strom versorgt, dieser erzeugt auf einer Seite Wärme auf der anderen Kälte. Die Jacke ist sowohl für Artiks-Expeditionen als auch für Wüstensafaris geeignet.“

Im Angesicht von Fachkräftemangel und Frauenquote weist NOrA Schülerinnen einen Weg in die Zukunft. „Das Anliegen von NOrA ist es, ambitionierten Schülerinnen praktische Wege aufzuzeigen, wie sie aus ihrer ja vorhandenen Begeisterung für die Naturwissenschaften einen ganz konkreten Berufsweg ableiten können“, erklärt MLU-Professor Ralf Wehrspohn. Der Nano-Physiker ist Projektleiter der Initiative. (kurz notiert von Sarah Huke)

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