Erste Absolventen des Deutsch-Japanischen Elite-Austauschprogramms gefeiert

Die Absolventinnen des ersten Jahrgangs im Deutsch-japanischen Elite-Austauschprogramm erhielten ihre Urkunden (Foto: Anita Back)

Die Absolventinnen des ersten Jahrgangs im Deutsch-japanischen Elite-Austauschprogramm erhielten ihre Urkunden (Foto: Anita Back)

„Im Deutsch-japanischen Elite-Austauschprogramm haben die Absolventinnen exzellente Japanisch-Kenntnisse erworben und hervorragende Master-Projekte durchgeführt“, erklärt Professor Christian Oberländer von der Martin-Luther-Universität die Bedeutung des Japan-Programms.

Bei der Abschlussfeier in Berlin erhielten die Absolventinnen des ersten Jahrgangs gleich zwei Urkunden, sowohl für den deutschen Master-Titel der Martin-Luther-Universität als auch für den japanischen Master-Abschluss der Keio Universität, einer japanischen Elite-Universität in Tokio. Denn nach zwei ereignisreichen Jahren intensiven Studiums in Tokio und in Halle schlossen die Stipendiatinnen ein deutsch-japanisches Doppel-Masterstudium ab, für das sie auch ihre Abschlussarbeiten in deutscher und in japanischer Sprache verfasst haben. Das Elite-Austauschprogramm wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert und gemeinsam mit der Studienstiftung des deutschen Volkes und den beiden Universitäten durchgeführt.

Absolventin des Deutsch-japanischen Elite-Austauschprogramms mit Urkunde (Foto: Anita Back)

Absolventin des Deutsch-japanischen Elite-Austauschprogramms mit Urkunde (Foto: Anita Back)

Die Feierlichkeiten zum Programmabschluss der vier deutschen und der japanischen Studierenden fanden in der Repräsentanz der Robert Bosch Stiftung Berlin im Beisein hochrangiger Gäste statt. Zu den Festrednern gehörten nicht nur die Repräsentanten der Projektpartner, Dr. Peter Theiner von der Robert Bosch Stiftung, die Generalsekretärin der Studienstiftung des deutschen Volkes und die Professorin Minori Murata als Repräsentantin der Keio Universität in Tokio. Es war auch eine besondere Ehre, dass eine Vertreterin des Auswärtigen Amtes und sogar der Botschafter von Japan, S.E. Herr Takeshi Nakane, den Absolventinnen herzlich zum erfolgreichen Studienabschluss gratulierten. Ein Vertreter der renommierten Alumni-Vereinigung der Keio Universität hob die zukünftige Rolle der Absolventinnen als Vermittler zwischen Ost und West, Deutschland und Japan, hervor.

Die wissenschaftlichen Leistungen der Absolventinnen wurden ausführlich gewürdigt, als die vier Absolventinnen das breite Spektrum der Themen ihrer Abschlussarbeiten in deutscher und japanischer Sprache vorstellten. Es reichte von der Bekämpfung des Aberglaubens im Japan des 19. Jahrhunderts bis hin zur Regelung der Atomsicherheit nach den Reaktorunfällen vom März 2011. Die Masterurkunden übergaben Frau Professor Murata und Professor Oberländer als Vertreter der Universität Halle. Abgerundet wurde die Feier durch traditionelle japanische Koto-Musik, dargeboten von Naoko Kikuchi.

Die Keio Universität ist eine führende Elite-Universität Japans. 2008 feierte sie ihr 150-jähriges Bestehen seit Gründung durch den berühmten Intellektuellen Yukichi Fukuzawa. Sie ist die älteste Universität Asiens und zählt ca. 28.000 Studierende.

(Text: Japanologie)

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