Landesweites Hochschulbündnis gegen Kürzungen

 

Das Hochschulbündnis verfasste am Samstagnachmittag einen Aufruf, der konkrete Forderungen an die Landesregierung stellt.

Das Hochschulbündnis verfasste am Samstagnachmittag einen Aufruf, der konkrete Forderungen an die Landesregierung stellt.

Erstmals wollen die verschiedenen Vertreter der Hochschulen Sachsen-Anhalts gemeinsam gegen die Kürzungspläne der Landesregierung aktiv werden. Studierendenräte, Personalräte, Hochschulgruppen, Rektoren und Gewerkschaften haben am Samstag, 27. April, bei einem Vernetzungstreffen in Halle das „Hochschulbündnis Sachsen-Anhalt – Perspektiven gestalten“ gegründet. Zu den Gästen gehörten auch Landtagsabgeordnete der Parteien Grüne, Die Linke und der SPD sowie die Bundestagsabgeordnete Petra Sitte (Die Linke).

Eingeladen hatte das „Aktionsbündnis MLU – Perspektiven gestalten“, um sich über die Kürzungspläne der Landesregierung im Hochschulbereich auszutauschen und ein gemeinsames Vorgehen zu planen. Über sechs Stunden dauerte das Treffen, das mit einem Impulsvortrag zur aktuellen Situation und einer breiten Diskussion begann. Am Nachmittag wurde in drei Arbeitsgruppen ein Aufruf des Bündnisses formuliert sowie zur Bündnisstruktur und Formen des Protests beraten.

Unter der Überschrift „Kürzen allein ist noch keine Politik – Bildung ist die Zukunft des Landes“ fordert das Hochschulbündnis eine den Aufgaben gemäße Finanzierung des Hochschulsystems Sachsen-Anhalt. Der verfasste Aufruf kann auf den Seiten des StuRa nachgelesen werden. Bereits für Montagmittag rief der StuRa der Universität Magdeburg zur Protestdemo.

Für morgen, 30. April, ist eine Großdemonstration durch Halle angekündigt. Zur Teilnahme rufen u.a. die Fachschaft Medizin, das Hochschulbündnis sowie die Leitung der Universität und der Universitätsmedizin auf. Sie beginnt um 15 Uhr am Stadtpark Halle und endet 16 Uhr mit einer Kundgebung am Marktplatz. Auch Minister Möllring hat sein Kommen angekündigt. Bei einer Onlinepetition für den Erhalt einer leistungsstarken Universität und Universitätsmedizin Halle sind bereits über 14.000 Stimmen zusammengekommen. (kurz notiert von: Corinna Bertz)

 

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