Zur „Stärkung“ überreichten Mitglieder der Halloren-Salzwirkerbrüderschaft Rektor Udo Sträter ihr traditionelles Neujahrsgeschenk: Schlackwurst und Soleier. (Fotos: Maike Glöckner)

Neujahrsempfang: Ausblick auf ein "straffes Programm"

Ohne Sekt, dafür latein- und bibelfest: Mit einer kurzweiligen Rede begrüßte Rektor Prof. Dr. Udo Sträter am Freitag, 10. Januar 2014, das neue Jahr an der Martin-Luther-Universität. Uni-Angehörige, Oberbürgermeister Bernd Wiegand, Vertreter der Stadt sowie aus Wirtschaft, Wissenschaft, Land- und Bundestag waren zum traditionellen Neujahrsempfang gekommen. Die Landesregierung war durch Marco Tullner (CDU), Staatssekretär im Wissenschaftsministerium, und Dr. Jan Hofmann (SPD), Staatssekretär im Kultusministerium, ebenfalls vertreten.

Der Rektor blickte zurück auf ein ereignisreiches Jahr 2013, das neben der Aufregung um Kürzungspläne auch viel Gutes geboten habe: Die Universität sei als erfolgreiche Gründerhochschule ausgezeichnet worden und mit dem 2013 geschlossen Vertrag zwischen Stadt und Universität werde man die Zusammenarbeit intensivieren. Auch das Berufungsgeschehen sei auf einem guten Weg.

„Wir konnten renommierte Kollegen gewinnen und erstmals eine Alexander-Humboldt-Professur nach Halle holen. Mit dem iDiv-Forschungszentrum steuern die Universitäten Halle, Jena und Leipzig ein Pilotprojekt von internationaler Bedeutung.“ Und 4.000 neue Studierende habe man zudem zum Wintersemester 2013/14 begrüßt.

„Die Hochschulen spielen eine Schüsselrolle, wenn es darum geht, Sachsen Anhalt für junge Menschen attraktiv zu machen“, betonte Sträter. Die bedeutenden Ereignisse und Entwicklungen des vergangenen Jahres an der Universität wurden zum Neujahrsempfang druckfrisch im Jahresmagazin 2013 präsentiert.

Udo Sträter nutzte die Gelegenheit, all jenen zu danken, die sich im Jahr 2013 öffentlich für die Universität engagiert hatten – Studierende, Uni-Angehörige und Hallenser. „Ohne diese Kommunikation, die zum größten Teil auf öffentlichen Plätzen stattfand, hätte es keinen Bernburger Frieden gegeben“, ist er überzeugt. Auch jetzt – nach dem „Bernburger Friede“, den er lieber „Bernburger Durchbruch“ nennt, gebe es noch keine stabile Neuordnung der Dinge. „Vor uns liegt ein straffes Programm. Bis Jahresende wollen wir die Zielvereinbarungen von 2015 bis 2019 abschließen.“

Zur „Stärkung“ überreichten Mitglieder der Halloren-Salzwirkerbrüderschaft ihr Neujahrsgeschenk: Schlackwurst und Soleier. Dr. Ralf-Torsten Speler, neuer Präsident der Vereinigung der Freunde und Förderer der Martin-Luther-Universität, lud die Gäste zum Schluss ins Löwengebäude ein – zum Neujahrskonzert des Orchesters der Medizinischen Fakultät und in die Reil-Ausstellung, die an diesem Abend ebenfalls besichtigt werden konnte.

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Das Orchester der Medizinischen Fakultät der MLU begeisterte unter der Leitung von Dr. Volker Thäle mit einem abwechselungsreichen Programm mit Werken von Wagner, Humperdinck, Strauß und Anderson. Unter anderem erklangen das Vorspiel zum ersten Akt der Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“ von Richard Wagner, der „Kaiserwalzer“ von Johann Strauß und – als traditioneller schwungvoller Abschluss – der „Radetzky-Marsch“. Text: Corinna Bertz

Rektor Udo Sträters Neujahrsrede im Wortlaut

Die Stimmen der anderen:

Hallespektrum
Mitteldeutsche Zeitung
Wissenschaft in Halle

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