Neue Uni-Senatoren: Prof. Dr. Christian Tietje

Sechs neue Senatoren sitzen im Akademischen Senat, der im Oktober erstmals nach der Sommerpause tagt. Im Mai 2014 wurden sie als Vertreter ihrer Statusgruppen in das Gremium gewählt. In einer kleinen Serie sprechen „die Neuen“ über Themen und Ziele, für die sie sich einsetzen wollen. Juraprofessor Dr. Christian Tietje saß bereits als Dekan viele Jahre im Senat. In seiner Rolle als ein Vertreter der Statusgruppe der Hochschullehrer ist er nun stimmberechtigtes Mitglied.

Prof. Dr. Christian Tietje (Foto: privat)

Prof. Dr. Christian Tietje (Foto: privat)

Was wollen Sie als Senator bewirken?
Christian Tietje: Ich möchte dazu beitragen, dass der Senat ein kompetentes Gremium ist, dass sich als kritischer Partner des Rektorats außerhalb von Partikularinteressen einzelner Fächer oder Fakultäten dafür einsetzt, dass unsere Universität eine noch attraktivere Institution für in- und ausländische Studierende und Forscher wird.

Neben dem großen Thema der Hochschulstrukturentwicklung: Welche weiteren Themen sehen Sie für den Senat als die aktuell wichtigsten an?
Die Universität muss sich intensiv um gute Studierende bemühen und für ihre Wissenschaftler neue Anreizmechanismen entwickeln. Weiterhin muss erreicht werden, dass die Fakultäten flexibler in der Gewinnung wissenschaftlichen Personals handeln können.

Welchen Gestaltungsspielraum sehen Sie für die Universität und den Senat beim Entwurf des Hochschulentwicklungsplans?
Die Universität hat letztlich vollen Gestaltungsspielraum. Es kommt nur auf den Willen an, diesen auch tatsächlich zu nutzen.

Ebenfalls neu im Senat sind:
Dr. Stephanie Malek
Johannes Gallon

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