Gefäße aus dem bronzezeitlichen Troja, ausgegraben von Heinrich Schliemann (Foto: Archäologisches Museum der MLU)

Am Uniplatz zu sehen: Trojanische Funde und französische Kupferstiche

Gleich zwei Vernissagen finden am Donnerstag, 23. April, um 18 Uhr am Uniplatz statt. Das Archäologische Museum der Martin-Luther-Universität präsentiert im Robertinum mit der Ausstellung „Funde aus Troja“ authentische Zeugnisse aus den Grabungen des Troja-Entdeckers Heinrich Schliemann. Das Universitätsmuseum im Löwengebäude zeigt unter dem Titel „Die Grauen des Krieges – Die Freuden des Lebens“ Grafiken des Lothringer Künstlers Jacques Callot.

2015 jährt sich der Todestag des berühmten Troja-Entdeckers Heinrich Schliemann zum 125. Mal. Aus diesem Anlass werden von Schliemann ausgegrabene Relikte aus dem alten Troja präsentiert. Darunter befinden sich bronzezeitliche Gefäße und Geräte, die wesentlich zum Verständnis dieses sagenumwobenen Ortes beitragen. Zur Vernissage hält der Althistoriker und Leiter des Schliemann-Museums Ankershagen, Dr. Reinhard Witte, den Vortrag „Heinrich Schliemanns Beitrag zur Erforschung der ägäischen Bronzezeit“.

Ort: Archäologisches Museum im Robertinum, Universitätsplatz 12, 06108 Halle
Öffnungszeiten: vom 30. April bis 15. Juli 2015, donnerstags von 15 bis 17 Uhr

Die Einladung der Kustodie zur Ausstellung

Die Einladung der Kustodie zur Callot-Ausstellung

Die Schrecken des Dreißigjährigen Krieges, aber auch die Schönheiten des Florentiner Hofes und des italienischen Theaters prägten hingegen das Leben des bedeutenden Kupferstechers Jacques Callot, der von 1592 bis 1635 lebte. Seine Erfahrungen spiegeln sich auch in seinen künstlerischen Werken wider. Kaum ein anderer Zeitgenosse hat die Leiden des Krieges so grotesk in Szene gesetzt wie Callot. Die Kupferstichsammlung der Universität verfügt über 700 Blätter und zeigt in einer Sonderausstellung die besten Werke des Manierismus-Künstlers.

Ort: Universitätsmuseum im Löwengebäude, Universitätsplatz 11, 06108 Halle
Zeit: Die Ausstellung im Löwengebäude hat bis zum 19. Juli 2015 immer Montag bis Donnerstag von 11 bis 18 Uhr und Sonntag von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

Sonderöffnungszeiten

Beide Ausstellungen sind auch im Rahmen der Langen Nacht der Museen am 25. April von 18 bis 1 Uhr und zur Langen Nacht der Wissenschaft am 3. Juli von 17 bis 1 Uhr geöffnet.

Mareike Kriese

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