Forscher aus Afrika, Amerika und Europa werden ab 8. Juni in Halle über "Händel und seine Interpreten" diskutieren. (Foto: Thomas Ziegler, Händel-Festspiele Halle)

Forscher nehmen Händels Interpreten in den Blick

Ohne sie wäre Händels Musik undenkbar: Die Interpreten seiner Werke stehen ab 8. Juni drei Tage lang im Zentrum der Händel-Festspiele. Über die berühmte Chöre und Sänger, die mit ihrer Interpretation der Stücke des berühmtesten Hallenses Musikgeschichte geschrieben haben, diskutieren Forscher aus aller Welt auf einer wissenschaftlichen Konferenz im Händel-Haus in Halle.

Die Tagung wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert und von der Abteilung Musikwissenschaften der Universität Halle, der Internationalen Georg-Friedrich-Händel-Gesellschaft und der Stiftung Händel-Haus Halle veranstaltet. „Diese Förderung zeigt, wie sehr die Verbindung von Stadt und Universität, von musikalischer Praxis und Musikforschung, von Festival und Konferenz als Erfolgsmodell gewürdigt wird“, sagt Wolfgang Hirschmann, Professor für Historische Musikwissenschaft an der Uni Halle und Präsident der Händel-Gesellschaft.

Forscher aus den USA, Großbritannien, Norwegen, den Niederlanden und Südafrika widmen sich auf der Konferenz berühmten Händel-Interpreten der Vergangenheit ebenso wie der Frage, wie mit Händels Musik beispielsweise aktuell in Südafrika umgegangen wird. Im Rahmen der Tagung wird zudem der Internationale Händel-Forschungspreis 2015 der Händel-Gesellschaft verliehen.

Bereits am Samstag, 6. Juni, wird Axel Köhler, Countertenor und Intendant der Oper Halle, im Stadthaus am Markt einen Festvortrag über „Händel und einen seiner Interpreten“ halten. Er wird seine Sichtweise der Entwicklungen in der Händel-Interpretation in den vergangenen Jahrzehnten darlegen. Die Teilnahme an den Veranstaltungen steht allen Interessierten offen und ist kostenfrei.

Link zum Konferenzprogramm
Weiterführende Informationen unter www.haendel.de

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