Robert Fajen ist Professor für Romanische Literaturwissenschaft mit den Schwerpunkten Galloromanistik und Italianistik. (Foto: Karin Böhme / freistil Halle)

Romanist Robert Fajen für Publikation ausgezeichnet

Für sein Buch „Die Verwandlung der Stadt“ wurde Prof. Dr. Robert Fajen am 27. Oktober mit dem Hugo Friedrich und Erich Köhler-Preis 2015 ausgezeichnet. Es handelt sich dabei um die höchstdotierte Ehrung in der romanistischen Literaturwissenschaft.

Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wird aller drei Jahre von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg für herausragende Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Romanischen Literaturwissenschaft verliehen. Die Auszeichnung erinnert an die beiden Freiburger Romanisten Hugo Friedrich und Erich Köhler. Die feierliche Preisverleihung fand am 27. Oktober in Freiburg statt.

Cover des prämierten Buches

Cover des prämierten Buches

Jury-Mitglied Prof. Dr. Andreas Gelz hob in seiner Laudatio insbesondere den innovativen Charakter und die sprachlichen Qualitäten des Buchs hervor. Fajen habe in seiner Arbeit erstmals die gesamte Literaturproduktion Venedigs im 18. Jahrhundert im Hinblick auf die Frage untersucht, welchen Beitrag die Stadt in der Entstehung des Mythos als „Vergnügungsmeile Europas“ leistete.

In seiner Analyse zeigt der Romanist Venedig als eine Stadt mit Modellcharakter – ein Ort, an dem verschiedene Nationen und Berufe aufeinandertreffen und unterschiedliche Perspektiven, Meinungen und Stimmen nebeneinander bestehen.

Ausführlichere Informationen zum prämierten Buch gibt eine Rezension im Unimagazin.

 

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