Peter Wycisk mit Roemer-Preis geehrt

Die Gesellschaft zur Förderung der Agrar- und Ernährungswissenschaften an der Uni Halle hat Prof. Dr. Peter Wycisk, Professor für Hydro- und Umweltgeologie, den Theodor-Roemer-Preis verliehen.

Wulf Diepenbrock und Peter Wycisk (von links) bei der Verleihung des Roemer-Preises.

Wulf Diepenbrock und Peter Wycisk (von links) bei der Verleihung des Roemer-Preises. (Foto: Heike Braunsdorff)

Peter Wycisk, 2006 bis 2014 Dekan der Naturwissenschaftlichen Fakultät III, wurde mit dem Preis für seine Verdienste um die Entwicklung und Profilierung des Institutes für Agrar- und Ernährungswissenschaften in dieser Zeit geehrt. In seiner Laudatio würdigte Prof. Dr. Wulf Diepenbrock, Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft und Alt-Rektor der Universität, das Engagement Peter Wycisks in dieser Zeit als Dekan, in die neben der Umstrukturierung an der MLU zu neun Fakultäten auch die Umsetzung der Baumaßnahmen am Standort Heide-Süd, fiel.

Prof. Wycisk habe die Sonderzielvereinbarungen mit dem Land über die Agrarwissenschaften und die interne Zielvereinbarung mit dem Rektorat der MLU verhandelt. Auch durch die Umstellung auf die Bachelor- und Masterstudiengänge in den Agrar- und Ernährungswissenschaften seien seinerzeit hohe Ansprüche der Akkreditierung des gesamten Lehrangebotes zu erfüllen gewesen.

Der Preis würdigt aber auch Peter Wycisks maßgebliche Beteiligung an der Gründung des Interdisziplinären Zentrums für Nutzpflanzenforschung und des Wissenschaftscampus Pflanzenbasierte Bioökonomie. Ebenso fällt die Bewilligung des Kompetenzclusters „Nutricard“ aus dem Fachgebiet Ernährungswissenschaften in seine erfolgreiche Amtszeit als Dekan.

Verliehen wurde Peter Wycisk der Roemer-Preis im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung der Gesellschaft am 4. Dezember. Er wird im Gedenken an den halleschen Agrarwissenschaftler Theodor Roemer (1883-1951) seit 1996 für hervorragende wissenschaftliche Leistungen und besondere Verdienste um die Fortentwicklung der Lehre sowie bei der Umsetzung von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die Praxis vergeben. Der Preis ist mit 500 Euro dotiert. Heike Braunsdorff

 

 

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