Führungen durch die Franckeschen Stiftungen, das Löwengebäude und die Leopoldina hat der Club für seine Mitglieder schon organisiert. (Foto: Stephan Feller)

Willkommen für Neue: Der „Newcomers Club“ hat sich etabliert

Seit fast drei Jahren erleichtert der „Newcomers Club“ Neuankömmlingen ihren Start an der Uni Halle. Was als private Initiative von Professoren begann, ist mittlerweile nicht mehr vom Campus wegzudenken. Im Sommer hat das International Office den Club in seine Verantwortung übernommen. Damit verbunden ist auch eine finanzielle Unterstützung der Universität.

Der „Newcomers Club“ ist Netzwerk und Anlaufstelle für Wissenschaftler, Beschäftigte und Gäste aus aller Welt. Sie tauschen sich – oft gemeinsam mit ihren Familien – regelmäßig aus und organisieren auch ihr eigenes Veranstaltungsprogramm. „Man kann viel besser arbeiten, wenn man sich wohlfühlt“, sagt Prof. Dr. Stephan Feller, Tumorbiologe am Institut für Molekulare Medizin der Universität. Im Jahr 2014 – nachdem er von Oxford nach Halle gekommen war –, gründete Feller gemeinsam mit Anatomie-Professor Dr. Dr. Bernd Fischer und anderen Freiwilligen den Club.

Seitdem ist viel passiert. Ob bei Führungen durch die Franckeschen Stiftungen oder durch die Freiraumgalerie, in der „Toddler Group“ für Familien mit Kleinkindern, bei den „Coffee-Afternoons“ oder bei Wanderungen im halleschen Umland: Im Fokus des „Newcomers Club“ steht der interkulturelle Austausch, das Ankommen und schnelle Wohlfühlen Uni-Angehöriger in der neuen Umgebung. Dabei sei es egal, ob man aus dem Inland oder dem Ausland komme. „Der Start in einer vollkommen neuen Stadt kann schwierig sein, gerade mit Familie“, erzählt Feller.

Feller weiß, wovon er spricht. Auch er und seine Familie haben in seiner Zeit an der Universität Oxford von dem Club dort profitiert. „Vor allem meine Frau und die Kinder konnten sich sofort austauschen und fühlten sich dadurch von Anfang an wohl“, erinnert er sich. Aus dieser Erfahrung resultiert auch die Idee für den Club in Halle. Neben ihm, Bernd Fischer und den Ehefrauen der beiden Professoren engagiert sich auch die Geografin Prof. Dr. Cornelia Gläßer bei der Organisation und Koordination des Clubs ehrenamtlich.

Mit dem Beschluss des Rektorats, die Initiative künftig mit 4.000 Euro jährlich zu fördern und an das International Office anzugliedern, kann der „Newcomers Club“ seine Arbeit nun unter anderen Vorzeichen fortsetzen.  Es sei wichtig, dass der Club jetzt auch ganz offiziell zur Universität gehöre.  „Wenn man die besten Köpfe der Welt haben will, dann muss so etwas integraler Bestandteil sein“, meint Feller.
Jan-Luca Müller

Mitstreiter gesucht
Jeder, der neu an der Uni Halle ist, ist beim “Newcomers Club“ willkommen. Auch Uni-Angehörige, die schon länger in Halle sind und sich in die Organisation und Koordination des Clubs einbringen wollen, können sich gern beteiligen. Ausführliche Informationen sind auf der Website des Clubs zu finden.

 

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