Heft 1/2016

Marketing für Physik und Mathe

Keine Angst vor dem Mathe- oder Physik-Studium: Seit 2012 bietet das Hochschulmarketing Audits an, in deren Rahmen Marketing-Konzepte für Studiengänge erstellt werden. Die beiden Professoren Rebecca Waldecker und Detlef Reichert berichten von ihren Erfahrungen mit dem Auditierungsprozess.

Das Wörterbuch mit dem Erbsenbär

Im Jahr 1935 begann der Germanist Karl Bischoff mit der Arbeit an einem Wörterbuch der Dialekte seiner Heimat. Im Lauf der Jahre entstand eine beachtliche Sammlung an Belegen dafür, wie die Menschen zwischen Altmark und Anhalt damals gesprochen haben. Rund 250.000 Notizen lagern an der Uni Halle, wo das Projekt 1992 fortgesetzt wurde. Inzwischen sind zwei Bände des Werks erschienen.

Daten erzählen Geschichte

Ganz gleich, ob es sich um alte Fotos oder mittelalterliche Stadtbücher handelt – historische Daten bilden die Grundlage für die Forschung am Institut für Geschichte. Doch was ist bei der Arbeit mit Daten und bei deren Digitalisierung und zu beachten? Dazu berät Dr. Katrin Moeller angehende Historiker.

Freie Bildungsressourcen für jeden?

Nicht nur Forschungsdaten und wissenschaftliche Publikationen sind online oftmals frei zugänglich verfügbar: Viele Lehr- und Lernmaterialien sind heute unter dem Begriff der „Open Educational Resources“ im Internet zu finden. Uni-Dozenten, Lehrern und jedem Lernwilligen steht damit eine große Auswahl an Materialien zur Verfügung, bei deren Nutzung jedoch einiges zu beachten ist.

Zugelassen: Das Autokennzeichen des Rektors

Personenkraftwagen, Kleinbusse, Transporter, Multicars, Pritschenwagen, Traktoren und Mähdrescher: Die Uni hat so einige Fahrzeuge in ihrem Fuhrpark. Und sie haben alle eines gemeinsam: Unter der Ägide von Fahrdienstleiter Ingo Krause wurden ihnen neue Nummernschilder verpasst. Einheitliche. Und mit Bedeutung!

Ingrid Mertig

„Erfolg ist wissenschaftliche Erkenntnis“ – Die Physikerin Ingrid Mertig im Porträt

Ohne sie wäre Nobelpreisträger Prof. Dr. Albert Fert nicht so oft am Weinberg-Campus zu Besuch. Auch Humboldt-Professor Stuart Parkin hätte sich ohne Prof. Dr. Ingrid Mertig wohl nicht für Halle entschieden. Seit 15 Jahren lehrt und forscht die Physikerin an der Uni Halle. Hier hat sie den Forschungsschwerpunkt Nanostrukturierte Materialien mit aufgebaut, den sie als Sprecherin des Sonderforschungsbereiches 762 „Funktionalität oxidischer Grenzflächen“ entscheidend prägt.

Fasziniert von Pflanzen

Humboldt-Professorin Tiffany Knight erforscht, wie sich pflanzliche Ökosysteme über lange Zeiträume verändern und ob ein Verlust der Artenvielfalt zu einer Beeinträchtigung des Ökosystems führen kann. Die amerikanische Biodiversitätsforscherin arbeitet seit Februar am Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung Halle-Jena-Leipzig.