Heft 3/2015

Als Arzt in Nepal

Nach den Erdbeben im April und Mai 2015 braucht Nepal medizinische Hilfe dringender denn je. Der Neurologe Ole Hensel vom Universitätsklinikum Halle kennt die Bedingungen im Dorf Amppipal. Seit vielen Jahren arbeitet er in seinem Urlaub als Arzt in einem nepalesischen Krankenhaus. Ende Oktober ist er wieder vor Ort.

Die virtuelle Leichenschau

Sie gehört bestimmt nicht zu den schönsten Aufgaben eines Arztes und kommt in der Ausbildung häufig etwas zu kurz. Trotzdem muss jeder Mediziner sie beherrschen. Die Rede ist von der Leichenschau. An der Uni Halle üben Medizin-Studierende digital an echten Fällen, Tote zu begutachten.

Angekommen am Steintor-Campus

Zum Wintersemester hat der Lehrbetrieb am Steintor-Campus begonnen. Er ist neben dem Universitätsplatz, den Franckeschen Stiftungen und dem Weinberg mit angrenzendem Klinikum der vierte große Campus der Uni Halle. 15 Jahre sind vergangen, seit erstmals darüber diskutiert wurde, die Geistes- und Sozialwissenschaften an einem Standort zu konzentrieren. Am 17. Oktober haben Anwohner, Studierende und alle Interessierten ab 10 Uhr die Gelegenheit den neuen Campus bei einem Tag der offenen Tür kennenzulernen.

Publikation: Die ersten 100 Jahre des Christentums

Von innerjüdischer Erneuerung zur universalen Religion: Nach mehr als zehnjähriger Arbeit an diesem grundlegenden Themenkomplex legt Udo Schnelle, seit 1992 Professor für Neues Testament an der Uni Halle, ein für Theologen wie Laien gleichermaßen lesenswertes Kompendium zur Entstehungsgeschichte der christlichen Weltreligion vor.

Das sagen Uni-Angehörige zum neuen Standort

Der Steintor-Campus ist das neue Zuhause von rund 3.000 Studierenden und 350 Mitarbeitern. Einige von ihnen sehen in diesen Tagen das neue Gelände zum ersten Mal, andere haben den Umzug seit Jahren mit geplant und durchgeführt. Wie gefällt ihnen der neue Campus? Das Unimagazin hat sich bei ihnen umgehört.

Röntgenblick in die Vergangenheit

Sie gehörte zu den verlustreichsten Schlachten des Dreißigjährigen Krieges: Tausende Menschen ließen im Jahr 1632 bei Lützen ihr Leben. Oberarzt Silvio Brandt hat 16 Schädel der Gefallenen geröntgt, um herauszufinden, wie sie jeweils starben. Die Ergebnisse der Untersuchung sind Teil der Ausstellung „Krieg – eine archäologische Spurensuche“, die ab 6. November im Landesmuseum für Vorgeschichte zu sehen ist.

Neu erschienen: Vom Amtsverlust in Deutschland und den USA

Bevor Politiker in westlichen Demokratien von ihren Ämtern zurücktreten, haben sie das Vertrauen ihrer Wähler meist bereits verloren. Ihre politische Verantwortung steht zur Debatte. Mit derartigen Vorfällen beschäftigt sich Jürgen Plöhn im zweiten Band seiner Habilitationsschrift. Im ersten Band hat der Politikwissenschaftler die begrifflichen, ideengeschichtlichen und theoretischen Grundlagen von Vertrauen und Verantwortung analysiert.