Personalia

Physiker erhält Nachwuchspreis der DPG

Für seine Forschungsarbeit zu oxidischen Quasikristallen hat der hallesche Physiker Dr. Stefan Förster den „Gerhard Ertl Young Investigator Award“ bei der Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) – der weltweit größten Physikfachgesellschaft – erhalten. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert und wird jährlich an herausragende Nachwuchswissenschaftler im Bereich der Oberflächenphysik vergeben.

Bernd Dewe – ein Nachruf

Am 14. Januar ist der Berufs- und Bildungsforscher Prof. Dr. Bernd Dewe, emeritierter Professor für betriebliche und berufliche Weiterbildung an der Universität Halle, verstorben. Er gehörte zu den führenden Wiassenschaftlern im Bereich der Weiterbildung und hat den Diskurs zur Professionalität und Wissensverwendung maßgeblich geprägt. Ein Nachruf von Prof. em. Dr. Ursula Rabe-Kleberg vom Institut für Pädagogik.

Genossenschaftsforschung: IWE GK erinnert an Ernst Grünfeld

Mit seinen Forschungen zum Genossenschaftswesen hat Ernst Grünfeld in den 1920er und 1930er Jahren Bahnbrechendes geleistet. Wie viele andere Hochschullehrer wurde er 1933 aufgrund seiner jüdischen Abstammung jedoch aus dem Dienst der Universität Halle entlassen. Die Interdisziplinäre Wissenschaftliche Einrichtung Genossenschafts- und Kooperationsforschung (IWE GK) der Uni Halle hat nun an den Ökonom und Soziologen erinnert und eines seiner wichtigsten Werke neuaufgelegt.

MIRAI-Programm: Eintauchen in die Politik, Gesellschaft und Kultur Japans

Johannes Gallons Augen strahlen, wenn er sich an den Japanaufenthalt im vergangenen Dezember erinnert. Als einer von insgesamt 80 Studierenden hatte der Student der Uni Halle die Ehre, am MIRAI-Programm 2016 teilzunehmen. Das Austauschprogramm des japanischen Außenministeriums ermöglicht jungen Europäern, einen Einblick in die Politik, Wirtschaft und Kultur des ostasiatischen Staats gewähren.

Zwanzig Fragen an Dr. Kathrin Hirschinger

An dieser Stelle wird’s persönlich … Den Fragebogen des Unimagazins beantwortet in Heft 2/16 Dr. Kathrin Hirschinger. Im Mai wurde die Musikpädagogin zum dritten Mal zur Gleichstellungsbeauftragten der Universität Halle gewählt. Seit acht Jahren ist sie neben ihrer Arbeit in den Musikwissenschaften auch im Gleichstellungbüro tätig.

Wie angelt man sich einen Top-Redner?

Er ist der Macher hinter den Halleschen Wirtschaftsgesprächen: Seit mehr als 50 Jahren engagiert sich PD Dr. Axel Stolze für die Universität. Der Geschäftsführer des Instituts für Unternehmensforschung und Unternehmensführung (ifu) hat schon Jean-Claude Juncker, Wolfgang Schäuble und Guido Westerwelle nach Halle geholt. Kurz vor dem 43. Wirtschaftsgespräch, das am kommenden Dienstag stattfinden wird, spricht er über seine Arbeit. Ein Porträt.

Die Kunst, Probleme zu lösen

Voraussetzung – Behauptung – Beweis – dieses Denkmuster liegt der Mathematik zu Grunde. Aber auch gesellschaftliche Prozesse funktionieren häufig so. Insofern ist es folgerichtig, dass Prof. Dr. Wilfried Grecksch seit 1992 an der Uni Halle nicht nur als Professor für Stochastik geforscht und gelehrt hat. Zwischen 2000 und 2006 navigierte er seine Alma Mater auch als Rektor durch stürmische Zeiten. Am 18. November verabschiedet sich das dienstälteste Mitglied des Akademischen Senats in den Ruhestand.

In der Sammlung zu Hause

Schildkröten, Bisons und Rüsselkäfer: Seit über 20 Jahren arbeitet Dr. Karla Schneider mit Tierpräparaten, die bis zu 230 Jahre alt sind. Die Kustodin der Zoologischen Sammlung liebt ihren Job, weil er Hobby und Beruf verbindet.

Ein geordneter Rückzug

Jetzt ist es amtlich: Mit Beschluss des Akademischen Senats wird das Zentrum für Ingenieurwissenschaften (ZIW) Ende September geschlossen. Zur gleichen Zeit endet die Dienstzeit des bisherigen Leiters dieser Einrichtung, Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Joachim Ulrich. Wenn er sich am 9. September offiziell in den Ruhestand verabschiedet, liegen stürmische Zeiten hinter ihm.

Stammzellenrecht: Timo Faltus mit Dissertationspreis der Juristen ausgezeichnet

Welchen rechtlichen und ethischen Status haben künstlich hergestellte Stammzellen? Dieser komplexen Frage ist der hallesche Jurist Timo Faltus in seiner Promotion nachgegangen und hat dafür den Dissertationspreis des Juristischen Bereichs erhalten. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird jährlich für eine herausragende Arbeit im Bereich der Rechtswissenschaften vergeben.