Studieren, Lehren, Leben

Hochschulwahlen 2017: Kandidaten stehen fest

Wer vertritt die Interessen der Studierenden in den Gremien der Universität und des Studierendenrats (Stura)? Darüber entscheiden die Studierenden bei der Hochschulwahl am Mittwoch, 10. Mai. Jetzt stehen die Kandidaten für den Senat, den Stura sowie die Fakultäts- und Fachschaftsräte fest. Gemeinsam mit den Kandidaten und Hochschulgruppen lädt der Stura an diesem Donnerstag, 4. Mai, zu einer Infoveranstaltung zur Wahl ein.

Digitale Hilfe beim Ringen um die Logik

Noch bis zum 30. April können sich Uni-Angehörige mit eigenen Projektanträgen um Fördermittel aus dem Hochschulpakt 2020 bewerben. Die Gelder werden von der Universität für Maßnahmen vergeben, die die Qualität und Attraktivität des Studiums an der Uni Halle langfristig steigern und zum Studienerfolg beitragen. Auch die Idee von Dr. Marcus Bergmann wird auf diese Weise finanziert: Der Strafrechtler entwickelt eine Subsumtionseditor-App, die das Jura-Studium revolutionieren könnte.

Die interkulturelle Initiative media=h ist bereits seit 13 Jahren aktiv. (Foto: media=h)

Warum es sich lohnt, sich zu engagieren

Am kommenden Donnerstag, 20. April, heißt es wieder: „Engagiert euch!“. Bereits zum 11. Mal findet dann der Tag des studentischen Engagements (TdsE) auf dem Universitätsplatz statt, bei dem sich über 20 studentische Vereine und Initiativen vorstellen. Eine davon ist Media=h, ein interkulturelles Medienprojekt.

2.000 Besucher, jede Menge Infos und ein Aprilscherz zum HIT 2017

Die Stimmung an diesem Samstagmorgen ist ausgelassen. Schüler, Abiturienten und andere Studieninteressierte wuseln am Hochschulinformationstag (HIT) über den Universitätsplatz. Es wird gelacht, die Sonne strahlt den Besuchern ins Gesicht und überall gibt es die Möglichkeit, sich über das Studium an der Uni Halle zu informieren. Ob bei einer Führung durch die Chemie-Labore oder die Bibliothek, bei Vorträgen im Hörsaal oder an den Info-Ständen – überall können die rund 2.000 Besucher am 1. April Uni-Luft schnuppern.

Moot-Court in Kiew: Studierende qualifizieren sich für Weltfinale

Drei Studierende des juristischen Bereichs der Uni Halle haben bei der „ELSA Moot Court Competition on WTO Law“ in der europäischen Regionalrunde in Kiew das Halbfinale erreicht und sich damit für das Weltfinale in Genf qualifiziert. Zudem erhielten sie den Europameistertitel für den besten Klägerschriftsatz. Der Wettbewerb fand vom 17. bis zum 21. März in der Ukraine statt.

Scheiter & Weiter: „Wir wollen zeigen, dass Scheitern normal ist“

Scheitern? Das kennt fast jeder. Darüber zu reden fällt jedoch vielen schwer. Mittlerweile hat sich das Image des Scheiterns allerdings geändert: Sogar auf öffentlichen Veranstaltungen wird darüber gesprochen, um anderen die Angst davor zu nehmen. Drei Studentinnen der Uni Halle wollen diesen Trend nun auf den Campus holen. Für ihre Veranstaltung mit dem Titel „Scheiter & Weiter“ im April suchen sie Mutige, die ihre persönliche Geschichte des Scheiterns erzählen.

MIRAI-Programm: Eintauchen in die Politik, Gesellschaft und Kultur Japans

Johannes Gallons Augen strahlen, wenn er sich an den Japanaufenthalt im vergangenen Dezember erinnert. Als einer von insgesamt 80 Studierenden hatte der Student der Uni Halle die Ehre, am MIRAI-Programm 2016 teilzunehmen. Das Austauschprogramm des japanischen Außenministeriums ermöglicht jungen Europäern, einen Einblick in die Politik, Wirtschaft und Kultur des ostasiatischen Staats gewähren.

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Zwei neue Hochschulpartnerschaften in Europa

Die Universität Halle hat seit 2016 zwei neue Hochschulpartner in Polen und Italien: Im August konnte ein Universitätsvertrag mit der Katholischen Universität vom Heiligen Herzen in Mailand geschlossen werden. Im Oktober vereinbarten die Universitäten Halle und Warschau eine vertraglich fixierte Partnerschaft. Darüber hinaus hat die Uni mit zwei Einrichtungen in Russland und Turkmenistan eine engere Zusammenarbeit vereinbart.

Mehr Geld für digitale Lehre

Ausgestattet mit rund 6,5 Millionen Euro setzt das Zentrum für multimediales Lehren und Lernen (LLZ) an der Universität Halle seine Arbeit 2017 fort. Die Fördermittel werden im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Qualitätspaktes Lehre“ bis 2020 zur Verfügung gestellt. Seit seiner Gründung im Jahr 2012 hat das LLZ bereits mehr als 450 Projekte zur Digitalisierung der Lehre an der Uni Halle begleitet. Mit einem neuen Direktor und einer neuen Arbeitsgruppe startet das Zentrum in die zweite Förderphase.

Im Seminar mit Autorin Felicitas Hoppe

Eine Schriftstellerin im Gespräch: Teilnehmer der Literaturseminare von Dr. Kai Lorenz hatten am Dienstag Gelegenheit, Felicitas Hoppe persönlich zu ihren Werken zu befragen. Lorenz, der zurzeit Hoppes Bücher in seinen zwei Seminaren für Lehramtsstudierende behandelt, hatte die preisgekrönte Autorin eingeladen. Mit Hilfe von Hoppes Jugendbüchern könnten die angehenden Grundschullehrer künftig Schüler für Literatur begeistern.