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Kunst trifft Geologie

Taugen geologische 3D-Glasmodelle als Grundlage für ein Kunstprojekt? Den Beweis tritt die Ausstellung „Gläserner Untergrund und künstlerische Intervention“ an. Sie zeigt, wie sich acht Künstlerinnen und Künstler mit den geologischen Besonderheiten der Stadt Halle auseinandersetzen. Grundlage dafür war ein künstlerischer Workshop mit dem Geologen Prof. Dr. Peter Wycisk. Das Stadtmuseum zeigt die Ausstellung noch bis zum 19. März.

Podiumsdiskussion: Vielfalt als Normalität

Das Thema Diversität rückt an den Hochschulen immer stärker in den Fokus. Am Mittwochabend, 8. Februar, lud der Arbeitskreis Inklusion des Studierendenrats zusammen mit dem Wissenschaftsforum Mitteldeutschland zu einer Podiumsdiskussion in den Hallischen Saal ein. Zu Gast war unter anderen Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann. Der Tenor der Runde: Vielfalt trägt zum Erfolg einer Hochschule bei.

Der fast vergessene Philosoph: Christian-Wolff-Gesellschaft gegründet

Christian Wolff zählt zu den einflussreichsten Philosophen des 18. Jahrhunderts und trotzdem kennen ihn heute nur wenige. Jetzt wird der hallesche Gelehrte wieder in den Fokus gerückt: An seinem 338. Geburtstag, am 24. Januar 2017, haben 19 Gründungsmitglieder in Wolffs einstigem Wohnhaus in der Großen Märkerstraße die „Christian-Wolff-Gesellschaft für die Philosophie der Aufklärung“ gegründet. Im Interview spricht Heiner F. Klemme, Philosophie-Professor an der Uni und Vorsitzender der Gesellschaft, über Wolff und die Ziele des Vereins.

Die Fotoglasplatten von Julius Kühn sind jetzt online einsehbar. (Foto: Hein Godehart Petschulat)

Tierzucht interaktiv: Ein Film zum Anschauen und Anklicken

Ganz unbekannt ist der Film des holländischen Künstlers Pim Zwier über die Fotoplatten von Julius Kühn nicht. Dennoch war der gestrige Abend in der Landeskunststiftung eine Premiere, denn der Film wurde jetzt künstlerisch und didaktisch erweitert. Am Touchscreen oder im Internet kann man über den Hauptfilm und 14 Nebenfilme die vielen tausend Fotos aus dem Landwirtschaftlichen Institut der Uni erschließen.

Transferpreise 2016: Projekte zu Gentherapie, Katastrophenhilfe und Sensorik ausgezeichnet

Noch vor dem abendlichen Neujahrsempfang wurde am 20. Januar der mit insgesamt 2.500 Euro dotierte Transferpreis 2016 der Universität Halle, der Stadt Halle (Saale) und der Stadtwerke Halle GmbH (SWH) vergeben. Die Preisträger sind Wissenschaftler der Uni und ein Kooperationspartner aus der Wirtschaft, die sich neben ihrer Tätigkeit in Forschung und Lehre auch um die Anwendung der erforschten Erkenntnisse, also um den Wissens- und Technologietransfer, verdient gemacht haben.

Neujahrsempfang mit Witz und ernsten Worten

Über 200 Gäste hat Rektor Prof. Dr. Udo Sträter zum Neujahrsempfang der Martin-Luther-Universität am vergangenen Freitag begrüßt. In seiner Rede blickte der Rektor auf das vergangene Jahr zurück und sprach auch über die Themen, die 2017 an der Universität Halle eine Rolle spielen werden. Oberbürgermeister Bernd Wiegand, Vertreter der Stadt sowie aus Wirtschaft, Wissenschaft, Land- und Bundestag und Uni-Angehörige waren in die Harzmensa gekommen. Die Landesregierung war durch Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann und Bildungsminister Marco Tullner ebenfalls vertreten.

Kirche statt Staatskanzlei: Reiner Haseloff spricht beim Uni-Gottesdienst

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff schreitet am Donnerstagabend flott zur Predigt in der Marktkirche „Unser Lieben Frauen“ in Halle. „Danke für das Vertrauen, dass sie heute Abend einem Laien für 20 Minuten übertragen haben“, sagt er. Auf Einladung von Universitätsprediger Prof. Dr. Jörg Ulrich ist der Katholik im Rahmen der Universitätsgottesdienste der Uni Halle mit seiner Frau Gabriele in die Marktkirche gekommen.

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Zwei neue Hochschulpartnerschaften in Europa

Die Universität Halle hat seit 2016 zwei neue Hochschulpartner in Polen und Italien: Im August konnte ein Universitätsvertrag mit der Katholischen Universität vom Heiligen Herzen in Mailand geschlossen werden. Im Oktober vereinbarten die Universitäten Halle und Warschau eine vertraglich fixierte Partnerschaft. Darüber hinaus hat die Uni mit zwei Einrichtungen in Russland und Turkmenistan eine engere Zusammenarbeit vereinbart.

Juristen erforschen Rechtstransformation in Aserbaidschan

Wie kann einem Land der Übergang von der Planwirtschaft zur globalen Marktwirtschaft gelingen und was bedeutet eine solche Transformation für das Rechtssystem? Das wollen Juristen der Uni Halle gemeinsam mit aserbaidschanischen Wissenschaftlern erforschen. Um diese Kooperation auf den Weg zu bringen, waren Prof. Dr. Christian Tietje und Dr. Manja Hussner im Herbst nach Baku gereist. Das Projekt kann nun 2017 – gefördert mit 560.000 Euro durch die Volkswagenstiftung – starten.

Gemeinsam mehr erreichen: Unibund präsentiert neuen Webauftritt

Die globalen Verflechtungen der Gesellschaft sind Thema des neuesten Gemeinschaftsprojektes der Universitäten Halle, Jena und Leipzig. Nicht die erste Kooperation dieser Art: Seit 1995 arbeiten die drei größten Hochschulen Mitteldeutschlands zusammen, um gemeinsam erfolgreich Projekte in den Bereichen Forschung und Lehre voranzutreiben. Gestern hat sich das “Forum for the Study of the Global Condition„ in Leipzig vorgestellt. Anlass genug, auch die neue Website des Unibundes der Öffentlichkeit zu präsentieren.