Highlight

Kinder im Labor

Lange Nacht der Wissenschaften: Tausende Besucher auf Entdeckertour

Tausende Besucher, mehr als 360 lehrreiche und unterhaltsame Programmpunkte bei sommerlichen Temperaturen – die Lange Nacht der Wissenschaften war gestern Abend erneut Besuchermagnet. Zum 16. Mal hatte die Uni mit Unterstützung der Stadt Halle und vielen weiteren Forschungseinrichtungen die größte Wissenschaftsveranstaltung in Sachsen-Anhalt organisiert. Diesmal fand sie ausnahmsweise nicht Anfang Juli statt, sondern als Abschluss der Uni-Festwoche zum 200. Jahrestag der Vereinigung der Universitäten Halle und Wittenberg statt. Das Unimagazin zeigt Eindrücke in einer Bildergalerie sowie Social-Media-Beiträge der Besucher in einem Storify.

Internationaler Festakt: Verträge mit Partnern aus Russland und Armenien unterzeichnet

Unter dem Titel „Universität international“ ging gestern eine weiterer Festakt im Rahmen des Jubiläum der Vereinigung der Universitäten Halle und Wittenberg erfolgreich über die Bühne. Ein Blick in die Aula belegte eindrucksvoll das Motto der Veranstaltung: Gekommen waren neben zahlreichen Wissenschaftlern der Uni Halle auch die Vertreter von insgesamt 16 Partneruniversitäten aus elf Ländern, die sich wiederum auf vier Kontinente verteilten. Im Rahmen des Festakts wurden zwei Kooperationsverträge geschlossen.

Großes Universitätskonzert: Einheit durch Vielfalt

Am Abend der Feierlichkeiten zur 200. Wiederkehr der Vereinigung der Universitäten Halle und Wittenberg ließen es sich vier Universitäts-Ensembles nicht nehmen, das Jubiläum mit einem Großen Universitätskonzert auch musikalisch zu begehen: Erstmals luden das Orchester der Medizinischen Fakultät, das Akademische Orchester, die Uni-Bigband und der Universitätschor Halle „Johann Friedrich Reichardt“ zum musikalischen Schulterschluss und zelebrierten in der voll besetzten Händelhalle die Vielfalt nicht allein der Musik.

Angeführt vom Rektor Udo Sträter und zwei Pedellen mit den Zeptern der Universität Halle und Wittenberg zog der Festzug in das Löwengebäude ein. (Foto: Maike Glöckner)

Festakt zum Jubiläum: Akademische Tradition mit Zepter und Talaren

Am Mittwochnachmittag fand die Festwoche zur 200. Wiederkehr der Vereinigung der Universitäten Halle und Wittenberg ihren eindrucksvollen Höhepunkt: Gemeinsam mit rund 300 hochrangigen Gästen feierte die Universität auf den Tag genau das Jubiläum mit einem Festakt in der Aula. Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff und die Oberbürgermeister der beiden Städte überbrachten ihre Glückwünsche. Leopoldina-Präsident Prof. Dr. Jörg Hacker skizzierte anschließend in seiner Festrede das Ideal der Universität, die sich auch im 21. Jahrhundert dem Humboldtschen Ideal verpflichtet sehen sollte.

Zahlreiche Besucher beim Thementag „Universität trifft Wirtschaft“

Wenn Wissenschaft und Wirtschaft miteinander kooperieren, hat das für beiden Seiten Vorteile. Wie das genau aussehen kann, hat der heutige Thementag „Universität trifft Wirtschaft“ gezeigt. Zahlreiche Forscherinnen und Forscher sowie Politiker und Studierende besuchten den halleschen Innovationstag transHAL und die beiden Studierendenmessen „Campus meets companies“ und „Science meets companies“. Zu den Gästen zählte auch Dr. Jürgen Ude, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung. 106 Unternehmen aus Region nutzten die Gelegenheit, ihre Arbeit zu präsentieren und sich auch als potentielle Arbeitgeber oder Kooperationspartner zu empfehlen.

Udo Sträter, Michael Ruprecht und Holger Stahlknecht betrachten das Horoskop, mit dem der Gründungstag der Universität Wittenberg errechnet wurde. (Foto: Markus Scholz)

Gedächtnis der Universität: Archiv am neuen Standort wiedereröffnet

Staubig, dunkel und verwinkelt? Im 250. Jahr des Bestehens des Archivs der Universität präsentiert sich das Gedächtnis der Hochschule modern und nutzerfreundlich an einem neuen Ort mitten in der Innenstadt von Halle. Zur offiziellen Eröffnung, die gestern im Rahmen der Festwoche zur 200. Wiederkehr der Vereinigung der Universitäten Halle und Wittenberg stattfand, war auch der zuständige Mann im Kabinett – Innenminister Holger Stahlknecht – zu Gast.