Ausstellung

„Salz meiner Welt“ – Geflüchtete stellen aus

Rund um das Thema Salz dreht sich eine neue Ausstellung im Halloren- und Salinemuseum, die noch bis Ende September zu sehen ist. In Zeichnungen und Texten präsentieren Teilnehmer der Förderkurse „Deutsch+“ für Geflüchtete am Landesstudienkolleg Halle einen sehr persönlichen Blick auf das Salz – sowohl im wörtlichen, als auch im übertragenen Sinn. Der Besuch der Ausstellung ist kostenfrei.

Neu im Botanischen Garten: Fotografie trifft auf Molekularbiologie

Ab Samstag, 13. Mai, können Besucher des Botanischen Gartens den Urformen der Natur nachspüren: Ein öffentlicher Rundgang zu „Karl Blossfeldt und die moderne Biologie“ zeigt eindrucksvolle Fotos des Meisters der Pflanzenfotografie und erklärt zugleich, wie die Muster und Formen auf Blossfeldts Bildern heute molekularbiologisch erforscht werden. Gemeinsam mit Kustos Dr. Matthias Hoffmann hat die Studentin Annika Simm die kleine Ausstellung gestaltet.

Für sein Stilmodell ist Winckelmann berühmt. Im Neuen Museum Weimar wird es anhand von Gips-Abgüssen dargestellt. (Foto: Candy Welz / ©Klassik-Stiftung Weimar)

Ausstellung zeigt Winckelmanns Leben und Wirken

Die erste große Ausstellung zu Johann Joachim Winckelmann eröffnet morgen, 7. April, im Neuen Museum Weimar: Im Jahr seines 300. Geburtstags werden das Leben und Werk des einflussreichen Kunstkritikers und Schriftstellers anhand von hochkarätigen Exponaten erstmals umfänglich präsentiert. Die Humboldt-Professorin Elisabeth Décultot von der Uni Halle hat „Winckelmann. Moderne Antike“ gemeinsam mit der Klassik Stiftung Weimar konzeptioniert und kuratiert.

Ausstellungsvorbereitung im Universitätsmuseum (Foto: Markus Scholz)

„Die combinierte Akademie“

Eine neue Ausstellung der Kustodie beschäftigt sich mit der Geschichte und Vereinigung der Universitäten Halle und Wittenberg vor 200 Jahren. Anlässlich dieses Jubiläums zeigt das Universitätsmuseum verloren geglaubte Stücke aus der Geschichte der Universitäten, lässt Wittenberger Professoren zu Wort kommen und erklärt, warum ganze Bibliotheken auf Schiffen unterwegs waren. Die Vernissage findet am kommenden Mittwoch, 12. April, um 17 Uhr in der Aula im Löwengebäude statt.

Kunst trifft Geologie

Taugen geologische 3D-Glasmodelle als Grundlage für ein Kunstprojekt? Den Beweis tritt die Ausstellung „Gläserner Untergrund und künstlerische Intervention“ an. Sie zeigt, wie sich acht Künstlerinnen und Künstler mit den geologischen Besonderheiten der Stadt Halle auseinandersetzen. Grundlage dafür war ein künstlerischer Workshop mit dem Geologen Prof. Dr. Peter Wycisk. Das Stadtmuseum zeigt die Ausstellung noch bis zum 19. März.

Neue Erkenntnisse aus alten Schubladen: Robertinum feiert 125 Jahre

Seit 125 Jahren thront es imposant neben dem Löwengebäude: Im Jahr 1891 wurde das Robertinum als „Archaeologisches Museum der Friedrichs-Universität Halle-Wittenberg“ eröffnet. Eine Veranstaltungsreihe zum Jubiläumsjahr nimmt Themen rund um das Museum in den Blick. Am Montag, 30. Mai, wird die Reihe mit einem Vortrag von Prof. Dr. Stefan Lehmann über aktuelle Forschungsergebnisse zur Büste der Klytia fortgesetzt.

Eindrücke aus Bosnien: Studentische Ausstellung in der Harz-Mensa

Zehn Tage waren Studierende aus Halle in Bosnien-Herzegowina unterwegs. Ab Donnerstag, 10. Dezember, werden die Fotografien, die während der Exkursion im Rahmen des Seminars „Multikulturalität und Multireligiosität“ entstanden sind, in der Harz-Mensa gezeigt. Neben Architekturaufnahmen und Bildern südosteuropäischer Landschaften werden die Besucher mit den heute noch sichtbaren Kriegsfolgen konfrontiert.

Neue Ausstellung gibt Einblicke in die Geschichte der Frauen an der Universität

Dorothea Erxleben, Gertrud Küster, Paula Hertwig – sie gehören zu den wichtigen Frauen der halleschen Universitätsgeschichte. Erxleben wurde 1754 als erste Frau in ganz Deutschland promoviert. Gertrud Küster war 1908 Halles erste Studentin, Hertwig 1946 die erste Professorin. Die neue Ausstellung, die seit heute im Unimuseum zu sehen ist, widmet sich der über 200-jährigen Geschichte der Frauen an der Universität.

StuArt stellt aus: Die (Un)Möglichkeit der Erkenntnis

Viel Theorie gehört zum Studium der Kunstgeschichte. Wo aber bleibt die Praxis? Diese Frage stellten sich Studierende der Kunstgeschichte, als sie 2007 die Ausstellungsinitiative StuArt gründeten. Ziel ist es seither, Studenten aller Fachbereiche die Gelegenheit zu geben, als Kuratoren im Bereich Kunst Praxiserfahrungen zu sammeln. Heute Abend öffnet StuArt die Türen zur neuen Ausstellung „Die (Un)Möglichkeit der Erkenntnis“. Doch was bedeutet es, neben dem Studium eine Ausstellung zu organisieren?

Am Uniplatz zu sehen: Trojanische Funde und französische Kupferstiche

Gleich zwei Vernissagen finden am Donnerstag, 23. April, um 18 Uhr am Uniplatz statt. Das Archäologische Museum der Martin-Luther-Universität präsentiert im Robertinum mit der Ausstellung „Funde aus Troja“ authentische Zeugnisse aus den Grabungen des Troja-Entdeckers Heinrich Schliemann. Das Universitätsmuseum im Löwengebäude zeigt unter dem Titel „Die Grauen des Krieges – Die Freuden des Lebens“ indes Grafiken des Lothringer Künstlers Jacques Callot.