China

Zwischenstopp in Halle: Chinesen informieren sich über 3D-Geologie

15 Gäste aus China haben sich am Dienstagvormittag, 27. Juni, am Fachgebiet Hydro- und Umweltgeologie der Universität Halle über die geologische 3D-Modellierung informiert. Vor allem für die Stadtplanung und -entwicklung von Millionenmetropolen wie Shanghai sind digitale 3D-Modelle des städtischen Untergrunds von großem Interesse. Halle ist der einzige deutsche Zwischenstopp auf der Europa-Reise der Chinesen.

Von China nach Halle: Für das Studium um die halbe Welt

Seit einem Monat studieren Ran Liu und Weiwei Gao im Master an der Uni Halle. Mit Hilfe des sogenannten Panda-Programms sind die beiden Chinesen letztes Jahr nach Mitteldeutschland gekommen, um sich hier auf ein weiterführendes Studium vorzubereiten. Für die Sprachausbildung der Panda-Teilnehmer ist das Institut für deutsche Sprache und Kultur e.V. an der Uni Halle verantwortlich. Denn nur wer über ausreichende Deutschkenntnisse verfügt, kann ein reguläres Studium beginnen.

Fünf Nachwuchs-Juristen entdecken das Reich der Mitte

Drei Jurastudentinnen und zwei Doktoranden der Martin-Luther-Universität sind zurzeit für zwei Wochen in Südwestchina zu Gast. Sie nehmen mit 74 weiteren Studierenden von vier Kontinenten an einem Sommerprogramm der South West University of Political Science & Law (SWUPL) in der Millionenstadt Chongqing teil.

Uni Halle stärkt Beziehungen nach China

Viel hat sich im vergangenen Jahr zwischen China und der Uni Halle getan: Im Sommer besiegelten die Martin-Luther-Universität und die Pekinger University of International Business and Economics eine Partnerschaft. Über das so genannte Panda-Programm 2015 war die Uni zudem auf den größten Bildungsmessen Chinas vertreten. Und bereits seit April 2015 lehrt die erste Chinesisch-Lektorin in Halle.

Chinesisch für alle: Erste Lektorin aus China lehrt an der Uni Halle

In China saßen bis zu 100 Studierende in ihren Englisch- und Chinesisch-Kursen, in Halle hat Yiying Chen durchschnittlich 15 Seminarteilnehmer. „Ein paar mehr können es gerne noch werden“, sagt sie. Seit April gibt die Fremdsprachen-Pädagogin an der Uni Halle Sprachkurse und führt Studierende in die Grundlagen der Wirtschaft, Kultur und des Rechts ihres Landes ein. In ihrer Heimatzeitung berichtet sie derweil über ihre Erlebnisse im fernen Deutschland.

Chinesische Philosophen in Halle zu Gast

Zwei Philosophieprofessoren aus China waren gestern im Seminar für Philosophie in der Schleiermacher-Straße zu Gast. Chengbin Wang und Huihui Zhu von der Beijing Normal University sprachen mit Prof. Dr. Heiner F. Klemme darüber, wie sich die einzige englischsprachige Philosophiezeitschrift in China internationaler ausrichten und vernetzen ließe.

Die Welt ist in Halle zu Hause

Der zweite internationale Länderabend der MLU hatte hohen Besuch: Ministerpräsident Reiner Haseloff eröffnete den Kulturabend im Studentenclub Turm. Die hitzige Stimmung der Demonstration auf dem Universitätsplatz war dabei schnell vergessen.

Prof. Dr. Ulrich Blum bei den Verhandlungen in China. (Foto: Ulrich Blum)

Fernost blickt auf Halle

„Ni hao“ und „Konnichiwa“ bekamen Forscher der Uni Halle im November vermehrt zu hören. Tokio, Kyoto und Beijing: In Asien warteten Workshops, ein Preis und eine Gastprofessur auf die hallesche Wissenschaftspower.