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Digitale Hilfe beim Ringen um die Logik

Noch bis zum 30. April können sich Uni-Angehörige mit eigenen Projektanträgen um Fördermittel aus dem Hochschulpakt 2020 bewerben. Die Gelder werden von der Universität für Maßnahmen vergeben, die die Qualität und Attraktivität des Studiums an der Uni Halle langfristig steigern und zum Studienerfolg beitragen. Auch die Idee von Dr. Marcus Bergmann wird auf diese Weise finanziert: Der Strafrechtler entwickelt eine Subsumtionseditor-App, die das Jura-Studium revolutionieren könnte.

Luther auf der digitalen Pinnwand

Martin Luther betend mit dem Kurfürsten oder vor dem Wormser Reichstag, Ansichten vom Elternhaus des Reformators und von der Wartburg: Insgesamt 54 historische Bilder rund um die Reformation zeigt die Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt (ULB) auf einer virtuellen Pinnwand bei Pinterest. Mit der digitalen Ausstellung macht die ULB im Jahr des Reformationsjubiläums auf ihre wertvollen Historischen Sammlungen aufmerksam.

Mehr Geld für digitale Lehre

Ausgestattet mit rund 6,5 Millionen Euro setzt das Zentrum für multimediales Lehren und Lernen (LLZ) an der Universität Halle seine Arbeit 2017 fort. Die Fördermittel werden im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Qualitätspaktes Lehre“ bis 2020 zur Verfügung gestellt. Seit seiner Gründung im Jahr 2012 hat das LLZ bereits mehr als 450 Projekte zur Digitalisierung der Lehre an der Uni Halle begleitet. Mit einem neuen Direktor und einer neuen Arbeitsgruppe startet das Zentrum in die zweite Förderphase.

Kein Feierabend nach Feierabend?

Immer online, immer ansprechbar – 77 Prozent aller Berufstätigen in Deutschland sind laut einer Studie des Verbands der deutschen Informations- und Telekommunikationsbranche außerhalb ihrer Arbeitszeit für ­Kollegen, Vorgesetzte oder Kunden per Handy und E-Mail erreichbar. Psychologen der Uni Halle sind dem Phänomen ständiger Erreichbarkeit auf den Grund gegangen.