International

Willkommen für Neue: Der „Newcomers Club“ hat sich etabliert

Seit fast drei Jahren erleichtert der „Newcomers Club“ Neuankömmlingen ihren Start an der Uni Halle. Was als private Initiative von Professoren begann, ist mittlerweile nicht mehr vom Campus wegzudenken. Im Sommer hat das International Office den Club in seine Verantwortung übernommen. Damit verbunden ist auch eine finanzielle Unterstützung der Universität.

Für ein Forschungspraktikum drei Monate nach Kanada

Seit Mai ist Jakob Ruickoldt in Kanada. Dort forscht der Masterstudent der Uni Halle für rund drei Monate am Institut für Biochemie und Molekulare Medizin der Université de Montréal. Welche fachlichen und kulturellen Erfahrungen er bereits sammeln konnte und inwiefern ihm zwei Stipendien dabei geholfen haben, berichtet er im Onlinemagazin.

Zwischenstopp in Halle: Chinesen informieren sich über 3D-Geologie

15 Gäste aus China haben sich am Dienstagvormittag, 27. Juni, am Fachgebiet Hydro- und Umweltgeologie der Universität Halle über die geologische 3D-Modellierung informiert. Vor allem für die Stadtplanung und -entwicklung von Millionenmetropolen wie Shanghai sind digitale 3D-Modelle des städtischen Untergrunds von großem Interesse. Halle ist der einzige deutsche Zwischenstopp auf der Europa-Reise der Chinesen.

Internationaler Festakt: Verträge mit Partnern aus Russland und Armenien unterzeichnet

Unter dem Titel „Universität international“ ging gestern eine weiterer Festakt im Rahmen des Jubiläum der Vereinigung der Universitäten Halle und Wittenberg erfolgreich über die Bühne. Ein Blick in die Aula belegte eindrucksvoll das Motto der Veranstaltung: Gekommen waren neben zahlreichen Wissenschaftlern der Uni Halle auch die Vertreter von insgesamt 16 Partneruniversitäten aus elf Ländern, die sich wiederum auf vier Kontinente verteilten. Im Rahmen des Festakts wurden zwei Kooperationsverträge geschlossen.

Ehrendoktorwürde für Geoökologen Manfred Frühauf

Als erster ausländischer Wissenschaftler hat der Geoökologe Prof. Dr. Manfred Frühauf im russischen Barnaul die Ehrendoktorwürde der Altai State University erhalten. Seit zwanzig Jahren pflegt er den Kontakt zu der Universität in Westsibirien, etwa 5.200 Kilometer östlich von Halle. Die Kooperation zwischen den beiden Hochschulen umfasst mehrere Projekte, die vom Bund bereits mit Beiträgen in Millionenhöhe gefördert wurden.

Uni Halle kooperiert mit Kathmandu University

Die Martin-Luther-Universität wird künftig enger mit der Kathmandu University (KU) in Nepal zusammenarbeiten. Das haben die Rektoren der beiden Hochschulen in einem Memorandum of Understanding vereinbart. Dr. Manja Hussner, Leiterin des Internationalen Büros der Uni Halle, überbrachte das Memorandum am vergangenen Freitag dem Rektor der KU, Prof. Dr. Ram Kantha Makaju Shrestha, zur Unterzeichnung.

MIRAI-Programm: Eintauchen in die Politik, Gesellschaft und Kultur Japans

Johannes Gallons Augen strahlen, wenn er sich an den Japanaufenthalt im vergangenen Dezember erinnert. Als einer von insgesamt 80 Studierenden hatte der Student der Uni Halle die Ehre, am MIRAI-Programm 2016 teilzunehmen. Das Austauschprogramm des japanischen Außenministeriums ermöglicht jungen Europäern, einen Einblick in die Politik, Wirtschaft und Kultur des ostasiatischen Staats gewähren.

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Zwei neue Hochschulpartnerschaften in Europa

Die Universität Halle hat seit 2016 zwei neue Hochschulpartner in Polen und Italien: Im August konnte ein Universitätsvertrag mit der Katholischen Universität vom Heiligen Herzen in Mailand geschlossen werden. Im Oktober vereinbarten die Universitäten Halle und Warschau eine vertraglich fixierte Partnerschaft. Darüber hinaus hat die Uni mit zwei Einrichtungen in Russland und Turkmenistan eine engere Zusammenarbeit vereinbart.

Juristen erforschen Rechtstransformation in Aserbaidschan

Wie kann einem Land der Übergang von der Planwirtschaft zur globalen Marktwirtschaft gelingen und was bedeutet eine solche Transformation für das Rechtssystem? Das wollen Juristen der Uni Halle gemeinsam mit aserbaidschanischen Wissenschaftlern erforschen. Um diese Kooperation auf den Weg zu bringen, waren Prof. Dr. Christian Tietje und Dr. Manja Hussner im Herbst nach Baku gereist. Das Projekt kann nun 2017 – gefördert mit 560.000 Euro durch die Volkswagenstiftung – starten.

Eine neue Verbindung nach Istanbul

Als Prof. Dr. Henning Rosenau 2015 nach Halle berufen worden ist, brachte der Jurist auch sein langjähriges Engagement für die Türkisch-Deutsche Hochschule (TDU) mit. Seit Februar unterstützt die Martin-Luther-Universität als Mitglied des deutschen Konsortiums der TDU den Aufbau der Hochschule, die 2010 von beiden Staaten in Istanbul gegründet worden ist. Auch zwei hallesche Ökonomen sind mittlerweile involviert. Gerade angesichts der aktuellen, politisch schwierigen Situation vor Ort halten sie den deutsch-türkischen Austausch für wichtiger denn je.