Literatur

Hat die Kleinstadt eine Zukunft?

Lange Zeit ist die Kleinstadt in der Forschung zu kurz gekommen. Vom 16. bis zum 18. März wird ihr jetzt an der Uni Halle eine internationale Tagung gewidmet. Literatur- und Sozialwissenschaftler, Landschaftsplaner und Kommunalpolitiker diskutieren am Steintor-Campus darüber, wie sich die Frage nach der Zukunft der Kleinstädte mit Hilfe der Kleinstadtliteratur beantworten lässt. Im Rahmen der Veranstaltung liest auch der Schriftsteller Ingo Schulze aus seinen Werken.

Schlittschuhläufer und Sprachartist: Studierende präsentieren Klopstock

Er machte das Eislaufen in Deutschland zum Trend und galt als erster „Popstar“ der deutschen Literatur: Friedrich Gottlieb Klopstock. Heute ist der Dichter nur noch wenigen bekannt. Dreizehn Studierende wollen das im Rahmen eines literaturwissenschaftlichen Seminars ändern. An den beiden kommenden Adventssonntagen, 4. und 11. Dezember, werden sie die Werke und das Leben des Dichters in seinem Geburtshaus in Quedlinburg präsentieren. Auch bei MDR Kultur werden im Dezember kleine Hörminiaturen der Studenten zu Klopstock zu hören sein.

Germanistik-Studenten laden zur Autoren-Lesung ein

Zwei Bücher, zwei Perspektiven auf die DDR: Am Montag, 18. Januar, lesen Nele Heyse und Gregor Sander im Stadthaus Halle aus ihren Romanen „Haltewunschtaste“ und „Was gewesen wäre“. In beiden Büchern werden die Protagonisten mit ihrer Vergangenheit in der DDR konfrontiert. Organisiert und moderiert wird die Doppel-Lesung von Studierenden des Germanistischen Instituts.

Demografie-Woche: Die Literatur als Linse

In 20 Jahren wird Sachsen-Anhalts Bevölkerung die älteste in ganz Europa sein. Seit 1990 sinkt die Einwohnerzahl kontinuierlich. Wie sich der demografische Wandel gestalten lässt, darüber diskutieren Landschaftsplaner, Politiker und Wissenschaftler während der ersten landesweiten Demografie-Woche vom 10. bis zum 17. April. Was Literaturwissenschaftler zur Debatte beitragen können, berichtet Prof. Dr. Werner Nell im Interview.

Störung nicht ausgeschlossen!

Tabu und Empathie haben auf den ersten Blick nicht viel miteinander zu tun. Bei genauerer Analyse wird jedoch schnell deutlich, wie eng beides miteinander verknüpft ist. Denn Empathie kann uns helfen, im Alltag angemessen auf Tabus zu reagieren. Seit drei Jahren befasst sich Prof. Dr. Gabriela Lehmann-Carli wissenschaftlich mit diesem Problem in Literatur und Lebenswelt. Sie weiß: Wir sind stets mit Tabus konfrontiert und so manche brisante Situation ließe sich mit mehr Kompetenz und Einfühlungsvermögen besser bewältigen.

Literaturwettbewerb für internationale Uni-Angehörige startet

Studentinnen und Studenten aus vier Kontinenten studieren an der Martin-Luther-Universität und an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Zugleich lehren und forschen viele internationale Professorinnen und Professoren, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier. – Sie alle ruft der Verein „Hilfe für ausländische Studierende“ (HauS) dazu auf, Texte über ihr Leben in Halle zu senden.