Musik

Erstes Großes Uni-Konzert: Vier Ensembles spielen für 1.500 Zuhörer

Zum ersten Mal überhaupt stehen die vier großen musikalischen Ensembles der Universität gemeinsam auf einer Bühne. Das Große Universitätskonzert findet anlässlich der 200. Wiederkehr der Vereinigung der Universitäten Halle und Wittenberg in der Festwoche statt. Am Mittwochabend, 21. Juni, spielen das Akademische Orchester, das Orchester der Medizinischen Fakultät, der Universitätschor Halle „Johann Friedrich Reichardt“ und die Uni-Bigband in der über 1.500 Plätze fassenden Händelhalle.

Musikethnologe will Studierenden Feldforschung näherbringen

In Trinidad, Jamaika, Polen und Belarus hat Prof. Dr. Klaus Näumann bereits Musik im Feld erforscht. Aber auch Progressive Rock, urbane Popmusik und Festivalkulturen gehören zu seinen Fachgebieten. Seit 1. Mai lehrt und forscht er als Professor für Musikethnologie am Institut für Musik, Medien- und Sprechwissenschaften.

Ein Trio zwischen Freud und Leid

Mit drei Werken von Schubert, Ravel und Rachmaninow begeisterte das Trio Franconia gestern Abend das Publikum in der Aula des Löwengebäudes. Das Konzert war in der Reihe der „aulakonzerte halle“ zu hören. Pascal Schiemann hat den Abend rezensiert.

Gene zum Klingen bringen

Der hallesche Biologe Martin S. Staege kann mit Genen Musik machen. Das erinnert dann zwar vom Klang her teilweise eher an Avantgarde-Musik, aber es geht hierbei weniger um Fragen der Ästhetik, als darum, Unterschiede zwischen verschiedenen biologischen Objekten hörbar zu machen.

Sir András Schiff begeistert zum zehnjährigen Jubiläum der „aula konzerte halle“

Bis auf den letzten Platz war die Aula besetzt, als Starpianist Sir András Schiff am vergangenen Montag in der Reihe „aula konzerte halle“ aufspielte. Zum zehnjährigen Jubiläum der Kammermusikreihe brachte der weltberühmte Musiker die letzten Klaviersonaten von Beethoven, Haydn, Mozart und Schubert zu Gehör. Pascal Schiemann hat das Fest- und Benefizkonzert zusammengefasst.

Ein Ausnahmetalent auf Deutschland-Tournee

Yujin Kim ist eine Virtuosin am Klavier. Das bescheinigen ihr nicht nur ausverkaufte Konzertsäle und begeisterte Kritiker während der ersten großen Tournee, sondern auch ihr Mentor Prof. Jochen Köhler vom Institut für Musik. Mit 16 Jahren nahm sie als eine der jüngsten Studentinnen der Uni Halle 2014 ihr Studium in der Saalestadt auf. Am 19. April beendet die Südkoreanerin ihre aktuelle Tournee mit der Klassischen Philharmonie Bonn.

Kammermusik an den Gattungsgrenzen

Es gibt sie doch, die quintettbesetzten Meisterwerke, die ihre eigene Sprache sprechen: Am 25. November beeindruckte das Berolina Ensemble in der Reihe aulakonzerte halle unter anderem mit Interpretationen der Serenata in vano Carl Nielsens sowie der Hasenöhrl-Bearbeitung von Richard Stauss‘ Till Eulenspiegels lustige Streiche Op. 28. Eine Rezension von Pascal Schiemann.

Paul Natorp – Der Philosoph als Komponist

Im Jahr 1920 wurden Kompositionen des Philosophen Paul Natorp erstmals in der Aula der Uni Halle aufgeführt. Sein Publikum, allesamt Mitglieder der Kant-Gesellschaft, war begeistert. Knapp ein Jahrhundert später hat Jürgen Stolzenberg, Begründer der Reihe aula konzerte halle und Philosophieprofessor im Ruhestand, Natorps Werke in die Aula zurückgeholt. Preisgekrönte Musiker haben Stücke des komponierenden Philosophen im Löwengebäude eingespielt. Die Aufnahmen sind jetzt als Doppel-CD veröffentlicht worden.