Physik

Gelber Polymer-Kunststoff

Kristallbildung: Polymerforscher tagen in Wittenberg

Polymere finden sich überall im Alltag. Zentral für deren Verständnis ist der Prozess ihrer Strukturbildung – dazu gehört auch die Bildung von Kristallen. Diese stehen ab Sonntag im Zentrum einer internationalen Tagung, die in Wittenberg stattfindet. Im Interview erklärt Prof. Dr. Thomas Thurn-Albrecht die Bedeutung der Polymerkristalle.

Optik auf der Nanoebene

Licht besteht aus vielen Frequenzen. Nur ein Teil davon ist für den Menschen sichtbar. Andere Lichtfrequenzen, wie im infraroten Spektralbereich, finden etwa in der Sensortechnik Einsatz. Wie sich Licht auf der Nanoebene steuern lässt, erforscht Dr. Jörg Schilling. Seit August 2017 hat er die Professur für „Nichtlineare Nanophotonik“ an der Uni Halle inne.

Physiker erhält Nachwuchspreis der DPG

Für seine Forschungsarbeit zu oxidischen Quasikristallen hat der hallesche Physiker Dr. Stefan Förster den „Gerhard Ertl Young Investigator Award“ bei der Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) – der weltweit größten Physikfachgesellschaft – erhalten. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert und wird jährlich an herausragende Nachwuchswissenschaftler im Bereich der Oberflächenphysik vergeben.

Ingrid Mertig

„Erfolg ist wissenschaftliche Erkenntnis“ – Die Physikerin Ingrid Mertig im Porträt

Ohne sie wäre Nobelpreisträger Prof. Dr. Albert Fert nicht so oft am Weinberg-Campus zu Besuch. Auch Humboldt-Professor Stuart Parkin hätte sich ohne Prof. Dr. Ingrid Mertig wohl nicht für Halle entschieden. Seit 15 Jahren lehrt und forscht die Physikerin an der Uni Halle. Hier hat sie den Forschungsschwerpunkt Nanostrukturierte Materialien mit aufgebaut, den sie als Sprecherin des Sonderforschungsbereiches 762 „Funktionalität oxidischer Grenzflächen“ entscheidend prägt.

Energiewandler und Bioökonomie: Hugo-Junkers-Preise für zwei Uni-Projekte

Zwei Hugo-Junkers-Preise gingen in diesem Jahr an Projekte, an denen die Universität Halle beteiligt ist. Gestern Abend erhielt der Physiker Dr. Nicki Hinsche in der Kategorie Grundlagenforschung den ersten Preis für das Projekt „Nanostrukturierte thermoelektrische Schichtsysteme“. Der Wissenschaftscampus Halle erreichte in der Kategorie Innovativste Allianz den dritten Platz. Der Hugo-Junkers-Preis für Forschung und Innovation in Sachsen-Anhalt wurde bereits zum 25. Mal vom Wissenschaftsministerium des Landes vergeben.

Erster neuer Forschungsleiter für ZIK SiLi-nano ist gefunden

Eine erste Entscheidung ist gefallen. Der Physiker Dr. Akash Bhatnagar wird einer von zwei neuen Nachwuchsforschungsgruppenleitern am halleschen Zentrum für Innovationskompetenz (ZIK) SiLi-nano. Dank des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) kann das seit 2009 am Weinberg-Campus ansässige (ZIK) SiLi-nano in einer zweiten Förderphase seine Kapazitäten noch einmal verdoppeln. An dem Zentrum wird im Bereich der Erzeugung und Speicherung erneuerbarer Energien geforscht – mit einem besonderen Fokus auf Silizium-Photonik.

Aufregende Projekte: Nobelpreisträger Albert Fert zu Gast an der Uni

Verlassen wirkt der Weinberg-Campus an vielen Abenden in der vorlesungsfreien Zeit. Nicht so am Donnerstag, 12. März. Im Gustav-Mie-Hörsaal ist 17.15 Uhr jeder Platz besetzt – schließlich spricht dort nicht jeden Tag ein Nobelpreisträger. Allerdings, Prof. Dr. Albert Fert wird in Zukunft häufiger zu Gast sein. Mit Hilfe der Mittel aus dem Humboldt-Forschungspreis plant er, gemeinsam mit den Physikern um Prof. Dr. Ingrid Mertig auf dem Gebiet der Spintronik zu forschen.

Feld-Forschung mit Sonnenlicht

Mit Sonnenenergie eigenen Strom erzeugen – das geht seit Herbst 2013 bei den Physikern um Prof. Dr. Roland Scheer. Auf dem Weinberg Campus wurde nämlich ein kleines Solarfeld in Betrieb genommen. An verschiedenen Solarmodulen können Studierende des Masterstudiengangs „Erneuerbare Energien“ messen, welchen Einfluss beispielsweise das Wetter auf die Effektivität von Solarzellen hat.