Udo Sträter

Angeführt vom Rektor Udo Sträter und zwei Pedellen mit den Zeptern der Universität Halle und Wittenberg zog der Festzug in das Löwengebäude ein. (Foto: Maike Glöckner)

Festakt zum Jubiläum: Akademische Tradition mit Zepter und Talaren

Am Mittwochnachmittag fand die Festwoche zur 200. Wiederkehr der Vereinigung der Universitäten Halle und Wittenberg ihren eindrucksvollen Höhepunkt: Gemeinsam mit rund 300 hochrangigen Gästen feierte die Universität auf den Tag genau das Jubiläum mit einem Festakt in der Aula. Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff und die Oberbürgermeister der beiden Städte überbrachten ihre Glückwünsche. Leopoldina-Präsident Prof. Dr. Jörg Hacker skizzierte anschließend in seiner Festrede das Ideal der Universität, die sich auch im 21. Jahrhundert dem Humboldtschen Ideal verpflichtet sehen sollte.

Geschichte am Festtag im Fokus – Wissenschaftshistorische Veranstaltungen

Schließung, Wiedereröffnung oder Fusion? Die Zeit der napoleonischen Kriege bedeutete für viele Universitäten einen Abbruch der Kontinuität. Auch die Vereinigung der Universitäten Halle und Wittenberg am 21. Juni 1817, deren 200-jähriges Jubiläum gestern auf den Tag genau gefeiert wurde, gehört in diesen Kontext. Der Festtag startete mit wissenschaftshistorischen Vorträgen und einem Dialog der klassischen Fakultäten.

Zahlreiche Besucher beim Thementag „Universität trifft Wirtschaft“

Wenn Wissenschaft und Wirtschaft miteinander kooperieren, hat das für beiden Seiten Vorteile. Wie das genau aussehen kann, hat der heutige Thementag „Universität trifft Wirtschaft“ gezeigt. Zahlreiche Forscherinnen und Forscher sowie Politiker und Studierende besuchten den halleschen Innovationstag transHAL und die beiden Studierendenmessen „Campus meets companies“ und „Science meets companies“. Zu den Gästen zählte auch Dr. Jürgen Ude, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung. 106 Unternehmen aus Region nutzten die Gelegenheit, ihre Arbeit zu präsentieren und sich auch als potentielle Arbeitgeber oder Kooperationspartner zu empfehlen.

Udo Sträter, Michael Ruprecht und Holger Stahlknecht betrachten das Horoskop, mit dem der Gründungstag der Universität Wittenberg errechnet wurde. (Foto: Markus Scholz)

Gedächtnis der Universität: Archiv am neuen Standort wiedereröffnet

Staubig, dunkel und verwinkelt? Im 250. Jahr des Bestehens des Archivs der Universität präsentiert sich das Gedächtnis der Hochschule modern und nutzerfreundlich an einem neuen Ort mitten in der Innenstadt von Halle. Zur offiziellen Eröffnung, die gestern im Rahmen der Festwoche zur 200. Wiederkehr der Vereinigung der Universitäten Halle und Wittenberg stattfand, war auch der zuständige Mann im Kabinett – Innenminister Holger Stahlknecht – zu Gast.

Technikraum Stubbs Sauerländer

Ein Blick ins neue Proteinzentrum

Das Proteinzentrum der Uni Halle auf dem Weinberg-Campus nimmt nun auch innen Gestalt an: Während Rohbau und Fassade bereits 2016 fertiggestellt wurden, laufen die Arbeiten im Gebäude auf Hochtouren. Kabel werden verlegt, Labore ausgestattet und die letzten Teile der Haustechnik installiert. Eine Woche vor dem großen Uni-Jubiläum bot sich Medienvertretern erstmals die Möglichkeit, das moderne Forschungsgebäude zu besichtigen.

Udo Sträter und Roboter Nao

„Hallo, bist du der Rektor?“ – Roboter Nao zu Besuch

Sie ist kaum 60 Zentimeter groß, zieht aber trotzdem alle Blicke auf sich. Die Rede ist von der Roboterdame Nao, die kürzlich das Rektorat der Uni Halle besucht hat. Der kleine Android dient dem Informatiker Prof. Dr. Wolf Zimmermann, Prorektor für Studium und Lehre, nicht nur als Anschauungsobjekt für seine Vorlesungen. Nao ist gleichzeitig auch Gegenstand neuer Forschungsarbeiten.

Udo Sträter und Barbara Genscher

„Er war Weltpolitiker, Europäer, Architekt der Einheit und Freund der Uni“

Er wäre am Dienstag 90 Jahre alt geworden: Hans-Dietrich Genscher. Anlässlich der 25-jährigen Wiederkehr der Verleihung der Ehrensenatorwürde an den ehemaligen Außenminister und Alumnus der Hochschule hat ihn die Universität mit einer Festveranstaltung geehrt. Hochrangige Vertreter und Wegbegleiter Genschers aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft waren zu Gast in der Aula des Löwengebäudes.

Neujahrsempfang mit Witz und ernsten Worten

Über 200 Gäste hat Rektor Prof. Dr. Udo Sträter zum Neujahrsempfang der Martin-Luther-Universität am vergangenen Freitag begrüßt. In seiner Rede blickte der Rektor auf das vergangene Jahr zurück und sprach auch über die Themen, die 2017 an der Universität Halle eine Rolle spielen werden. Oberbürgermeister Bernd Wiegand, Vertreter der Stadt sowie aus Wirtschaft, Wissenschaft, Land- und Bundestag und Uni-Angehörige waren in die Harzmensa gekommen. Die Landesregierung war durch Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann und Bildungsminister Marco Tullner ebenfalls vertreten.

Spitzenforschung mit Anwendungsbezug

12,3 Millionen Euro für neue Projekte in den Material- und den Biowissenschaften: Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann hat heute zwei Zuweisungsbescheide für die beiden naturwissenschaftlichen Forschungsschwerpunkte der Universität an Rektor Prof. Dr. Udo Sträter überreicht. Die halleschen Materialwissenschaftler erhalten bis 2022 rund 6 Millionen Euro. Die molekularen Biowissenschaften werden mit 6,3 Millionen Euro gefördert. Die Mittel kommen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und vom Land Sachsen-Anhalt.

Straeter und Felgner

Viel Lob für die Uni: Wissenschaftsminister Felgner zum Antrittsbesuch in Halle

Der neue Wissenschaftsminister Jörg Felgner hat am Mittwoch der Universität Halle seinen ersten Besuch abgestattet. Der Minister nahm sich über eine Stunde Zeit, um mit Rektor Prof. Dr. Udo Sträter über die Zukunft der Universität zu sprechen. Dabei lobte er das bereits Geleistete in den Bereichen Forschung und Lehre und kündigte Unterstützung zur weiteren Profilierung an.