Werner Nell

Hat die Kleinstadt eine Zukunft?

Lange Zeit ist die Kleinstadt in der Forschung zu kurz gekommen. Vom 16. bis zum 18. März wird ihr jetzt an der Uni Halle eine internationale Tagung gewidmet. Literatur- und Sozialwissenschaftler, Landschaftsplaner und Kommunalpolitiker diskutieren am Steintor-Campus darüber, wie sich die Frage nach der Zukunft der Kleinstädte mit Hilfe der Kleinstadtliteratur beantworten lässt. Im Rahmen der Veranstaltung liest auch der Schriftsteller Ingo Schulze aus seinen Werken.

Demografie-Woche: Die Literatur als Linse

In 20 Jahren wird Sachsen-Anhalts Bevölkerung die älteste in ganz Europa sein. Seit 1990 sinkt die Einwohnerzahl kontinuierlich. Wie sich der demografische Wandel gestalten lässt, darüber diskutieren Landschaftsplaner, Politiker und Wissenschaftler während der ersten landesweiten Demografie-Woche vom 10. bis zum 17. April. Was Literaturwissenschaftler zur Debatte beitragen können, berichtet Prof. Dr. Werner Nell im Interview.

Das Dorf in der Kunst – zwischen Idyll und Realität

Hinaus aufs Land, ins Friedliche – oder dem unwiderstehlichen Sog großer Städte folgen? Das Dorf als Lebensraum ist Thema der Publikation „Imaginäre Dörfer“, herausgegeben von zwei Literaturwissenschaftlern der halleschen Universität. Margarete Wein hat den Band für das Unimagazin rezensiert.

Auf nach Camelot, Springfield oder ins Schlaraffeland: Autor Prof. Dr. Werner Nell und Illustrator Steffen Hendel mit ihrem Atlas der fiktiven Orte (Foto: Maike Glöckner)

Ein "Buch des Jahres" aus Halle

Es ist das unterhaltsamste Buch des Jahres – zumindest aus Sicht des Geschichtsmagazins „Damals“: Der „Atlas der fiktiven Orte“ belegte unter den besten historischen Bücher 2012 den ersten Platz in der Kategorie „Unterhaltung“.