Zwei Linguisten schaffen mit „10plus1“ neue Formate des wissenschaftlichen Austauschs

Hunderte wissenschaftliche Artikel werden jeden Tag in Fachmagazinen veröffentlicht. Ohne den Austausch unter Fachkollegen wäre Wissenschaft undenkbar. Aber die Praxis des Publizierens ist verbesserungswürdig, finden Jana Pflaeging und Peter Schildhauer. Die beiden Linguisten haben deshalb ihr eigenes digitales Fachjournal gegründet – mit neuen Formaten und einem international besetzten Beirat, der dafür sorgt, dass die Qualität der Beiträge stimmt. Die erste Ausgabe des Magazins ist bereits unter dem Titel „10plus1: Living Linguistics“ erschienen.

Studentinnen der Biologie und Medizin forschen in Oxford

Drei Monate in den Laboren der berühmten University of Oxford forschen: Eine angehende Medizinerin und zwei Biochemikerinnen aus Halle haben 2015 den Schritt gewagt. Möglich wurden die Aufenthalte dank einer informellen Kooperation zwischen beiden Universitäten, initiiert in Form einer internationalen Vorlesungsreihe von Prof. Dr. Stephan Feller. Auch in diesem Jahr können sich Studierende wieder um die Stipendien für einen Studienaufenthalt in Oxford bewerben.

Studierende gestalten ihr Mensa-Essen mit

Zwischen Vorlesung und Seminar spielt es für viele eine entscheidende Rolle: Das Mensa-Essen, das vom Studentenwerk Halle täglich an Tausende Uni-Angehörige und ihre Gäste ausgegeben wird. Seit dem Wintersemester 2015/16 finden sich viele neue Angebote auf den Mensa-Speiseplänen. Studierende des Projekts „Alternative Mensa“ hatten sich für mehr vegetarische und vegane Gerichte eingesetzt – und den Speiseplan gemeinsam mit dem Studentenwerk den aktuellen Wünschen der Mensa-Nutzer angepasst.

Amo-Preis: Geographie-Absolventin für Arbeit zur Wüsten-Vegetation ausgezeichnet

Stefanie Elste hat für ihre Masterarbeit am vergangenen Freitag den Anton-Wilhelm-Amo-Preis erhalten. Mit dieser Ehrung zeichnet die Martin-Luther-Universität jedes Jahr Absolventen aus, die eine herausragende wissenschaftliche Arbeit angefertigt haben. Für ihre Forschungen verbrachte die Geographie-Absolventin Elste sieben Wochen in der israelischen Negev-Wüste.

In der Uni-Aula begeisterte Antje Weithaas an der Geige, ihre Kammermusik-Partnerin Silke Avenhaus am Klavier. (Foto: Maike Glöckner)

Vom Kunstgriff der verinnerlichten Ruhe

Die weltberühmte Geigerin Antje Weithaas spielte zum 40. Konzert der Kammermusikreihe „aula konzerte halle“ auf. Gemeinsam mit ihrer Begleiterin Silke Avenhaus am Klaiver brachte sie am 20. Januar 2016 Werke von Ludwig van Beethoven sowie dem böhmischen Komponisten Antonin Dvořák und Josef Suk zu Gehör. Pascal Schiemann fasst den Abend zusammen.

Bewährte Tradition: Die Neujahrsgaben der Salzwirker-Brüderschaft an den Rektor. (Foto: Maike Glöckner)

Neujahrsempfang 2016: Premiere in der Harzmensa

Viel Neues beim Neujahrsempfang der Universität: Erstmals fand der Empfang am vergangenen Freitag in der Harzmensa des Studentenwerks Halle statt. Ebenfalls zum ersten Mal steuerten Studierende ein selbst gestaltetes Bühnenstück bei. Mehr als 200 Gäste konnte Rektor Prof. Dr. Udo Sträter an diesem Abend begrüßen, darunter Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, Deutschlandstipendiengeber, Uni-Angehörige, Vertreter der Stadt, der Prime-Gymnasien sowie aus Wirtschaft, Wissenschaft, Land- und Bundestag. Die Landesregierung war durch die beiden Staatssekretäre Marco Tullner und Dr. Jan Hoffmann vertreten.

Am 22. Januar präsentieren Studierenden des Mediendepartment im Mitteldeutschen Multimediazentrum aktuelle Filmprojekte.  (Foto: Maike Glöckner)

Harz statt Hollywood

Mitteldeutsche Drehorte werden für große Filme immer beliebter. Das ist ein Ergebnis der Studie „Filmstandort Mitteldeutschland“, die im Rahmen eines Seminars am Department für Medien und Kommunikation entstanden ist. Medienwissenschaftlerin Dr. Steffi Schültzke spricht im Interview über die Besonderheiten der mitteldeutschen Medienlandschaft.

Die Germanistik-Studentin Susanne Manig mit den Büchern der beiden Autoren, die am 18. Januar im Stadthaus Halle lesen werden. (Foto: Maria-Luise Kunze)

Germanistik-Studenten laden zur Autoren-Lesung ein

Zwei Bücher, zwei Perspektiven auf die DDR: Am Montag, 18. Januar, lesen Nele Heyse und Gregor Sander im Stadthaus Halle aus ihren Romanen „Haltewunschtaste“ und „Was gewesen wäre“. In beiden Büchern werden die Protagonisten mit ihrer Vergangenheit in der DDR konfrontiert. Organisiert und moderiert wird die Doppel-Lesung von Studierenden des Germanistischen Instituts.

Wilfried Herget ist MINT-Botschafter des Jahres

Ob als „Zahlen-Zauberer“ oder „Mathemacher“: Seit Jahrzehnten begeistert der Mathematikdidaktiker Wilfried Herget Schüler und Studierende für sein Fach. Jetzt wurde er von der Initiative „MINT Zukunft schaffen“ als MINT-Botschafter des Jahres 2015 ausgezeichnet. Vorgeschlagen hatte ihn die Deutsche Mathematiker-Vereinigung, eine Partnerin der Initiative.