Karsten Helbig

Viel Raum für neue Ideen aus der Medien- und Ernährungsbranche

Die Arbeit des neuen Ideen-Inkubators Scidea der Uni Halle nimmt Fahrt auf: Am vergangenen Freitag präsentierten der Gründerservice und beteiligte Wissenschaftler der Uni erstmals das neue Angebot. Mit Hilfe einer Förderung von 1,4 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) richtet der Gründerservice unter anderem ein Labor für neue Lebensmittelprototypen und eine Medien-Werkstatt für Virtual und Augmented Reality ein. Bereits zum Kick-off-Meeting gab es einiges zu sehen.

Chemiker erinnern mit Straßenschild an Jacob Volhard

Eine kleine blaue Tafel informiert seit heute Mittag im Thaerviertel über Jacob Volhard, den Namensgeber der Volhardstraße. Von 1882 bis 1908 war er als Professor und Direktor des chemischen Instituts an der Universität Halle tätig. Die Beschilderung wurde von der Initiative „Bildung im Vorübergehen“ der Bürgerstiftung Halle durch eine Spende aus dem Institut für Chemie ermöglicht.

Digitale Hilfe beim Ringen um die Logik

Noch bis zum 30. April können sich Uni-Angehörige mit eigenen Projektanträgen um Fördermittel aus dem Hochschulpakt 2020 bewerben. Die Gelder werden von der Universität für Maßnahmen vergeben, die die Qualität und Attraktivität des Studiums an der Uni Halle langfristig steigern und zum Studienerfolg beitragen. Auch die Idee von Dr. Marcus Bergmann wird auf diese Weise finanziert: Der Strafrechtler entwickelt eine Subsumtionseditor-App, die das Jura-Studium revolutionieren könnte.

Besserer Unterricht für alle

Wie lassen sich Lehren und Lernen so gestalten, dass alle Schülerinnen und Schüler die besten Voraussetzungen haben, um sich zu entfalten? Mit dieser Frage beschäftigt sich Dr. Doris Wittek. Zum 1. April hat sie die Juniorprofessur für „Lehrerprofessionalität und Lehrerbildungsforschung“ am Institut für Schulpädagogik der Uni Halle übernommen.

Eierkunde: Nur die Hülle zählt

Ob bemalt, beklebt oder gefärbt – zu Ostern kommen viele bunte Eier auf den Tisch. Dass Vogeleier aber auch in ihren natürlichen Farben und Formen beeindrucken können, beweist die Sammlung von Max Schönwetter im Zentralmagazin Naturwissenschaftlicher Sammlungen (ZNS) der Uni Halle.

Die interkulturelle Initiative media=h ist bereits seit 13 Jahren aktiv. (Foto: media=h)

Warum es sich lohnt, sich zu engagieren

Am kommenden Donnerstag, 20. April, heißt es wieder: „Engagiert euch!“. Bereits zum 11. Mal findet dann der Tag des studentischen Engagements (TdsE) auf dem Universitätsplatz statt, bei dem sich über 20 studentische Vereine und Initiativen vorstellen. Eine davon ist Media=h, ein interkulturelles Medienprojekt.

Neuauflage: „Akademische Sammlungen und Museen der Uni Halle“

Mit zahlreichen neuen Fotos und aktualisierten Texten ist der Band „Die akademischen Sammlungen und Museen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg“ jetzt im Sandstein Verlag neu aufgelegt worden. Mehr als 40 Sammlungen und Museen der Hochschule werden darin vorgestellt. Die Publikation ist 2013 erstmals erschienen und war innerhalb kürzester Zeit vergriffen. Die Neuauflage ist ab sofort im Buchhandel und auf der Website des Verlags erhältlich.

Für sein Stilmodell ist Winckelmann berühmt. Im Neuen Museum Weimar wird es anhand von Gips-Abgüssen dargestellt. (Foto: Candy Welz / ©Klassik-Stiftung Weimar)

Ausstellung zeigt Winckelmanns Leben und Wirken

Die erste große Ausstellung zu Johann Joachim Winckelmann eröffnet morgen, 7. April, im Neuen Museum Weimar: Im Jahr seines 300. Geburtstags werden das Leben und Werk des einflussreichen Kunstkritikers und Schriftstellers anhand von hochkarätigen Exponaten erstmals umfänglich präsentiert. Die Humboldt-Professorin Elisabeth Décultot von der Uni Halle hat „Winckelmann. Moderne Antike“ gemeinsam mit der Klassik Stiftung Weimar konzeptioniert und kuratiert.

Ausstellungsvorbereitung im Universitätsmuseum (Foto: Markus Scholz)

„Die combinierte Akademie“

Eine neue Ausstellung der Kustodie beschäftigt sich mit der Geschichte und Vereinigung der Universitäten Halle und Wittenberg vor 200 Jahren. Anlässlich dieses Jubiläums zeigt das Universitätsmuseum verloren geglaubte Stücke aus der Geschichte der Universitäten, lässt Wittenberger Professoren zu Wort kommen und erklärt, warum ganze Bibliotheken auf Schiffen unterwegs waren. Die Vernissage findet am kommenden Mittwoch, 12. April, um 17 Uhr in der Aula im Löwengebäude statt.

2.000 Besucher, jede Menge Infos und ein Aprilscherz zum HIT 2017

Die Stimmung an diesem Samstagmorgen ist ausgelassen. Schüler, Abiturienten und andere Studieninteressierte wuseln am Hochschulinformationstag (HIT) über den Universitätsplatz. Es wird gelacht, die Sonne strahlt den Besuchern ins Gesicht und überall gibt es die Möglichkeit, sich über das Studium an der Uni Halle zu informieren. Ob bei einer Führung durch die Chemie-Labore oder die Bibliothek, bei Vorträgen im Hörsaal oder an den Info-Ständen – überall können die rund 2.000 Besucher am 1. April Uni-Luft schnuppern.