Das Mondmobil auf dem Feld

Sie hat gewisse Ähnlichkeiten mit dem ersten Mondmobil, die landwirtschaftliche Maschine, die im Moment auf den Versuchsfeldern der Uni in Merbitz unterwegs ist. Die Konstruktion auf vier Rädern wirkt sehr komplex: Ausgestattet mit einem Bildschirm, einem Joystick und Kameras hinter einem schwarzen Vorhang rollt sie langsam durch die Reihen der Gerstenpflanzen. Über den Einsatz der Maschine spricht Pflanzenzuchtexperte Prof. Dr. Klaus Pillen vom Institut für Agrar- und Ernährungswissenschaften im Interview.

Die Teilnehmer auf dem Podium: Prorektor Michael Bron, Ministeriumssprecher Gerhard  Gunkel, Rektor Udo Sträter, Minister Jörg Felgner, Vertreter der EU-Kommission Wolfgang  Burtscher und KoWi-Leiterin Claudia Eggert (v.l.). (Foto: Manuela Bank-Zillmann)

Forschungsförderung aus EU-Rahmenprogramm: „Da ist noch Luft nach oben“

Anlässlich der Bundestagung zur EU-Forschungs- und Innovationsförderung, die zurzeit an der Uni Halle stattfindet, hat Wissenschaftsminister Jörg Felgner am Dienstag erneut zu einem Pressegespräch in den Senatssaal geladen. Seine Botschaft: Sachsen-Anhalt ist im Rahmenprogramm Horizon 2020 bereits sehr erfolgreich, aber es könnten noch mehr Anträge gestellt werden.

Lange Nacht: Hydrogeologie im „Kiosk-Prinzip“

Noch neun Tage bis zur Langen Nacht der Wissenschaften am 1. Juli – mit Hochdruck wird jetzt an vielen Instituten am Programm gefeilt. So auch im Fachgebiet Hydro- und Umweltgeologie: Mit zehn verschiedenen Angeboten beteiligt sich das Team um Dr. Wolfgang Gossel. Zwölf Lange Nächte hat Gossel schon mitgestaltet. Immer wieder haben die Hydrogeologen ihren Auftritt den Interessen der Besucher angepasst und so ihr Programm im Laufe der Jahre perfektioniert.

Rebecca Waldecker und Detlef Reichert wollen Schüler für ihre Fachgebiete begeistern. (Foto: Markus Scholz)

Marketing für Physik und Mathe

Keine Angst vor dem Mathe- oder Physik-Studium: Seit 2012 bietet das Hochschulmarketing Audits an, in deren Rahmen Marketing-Konzepte für Studiengänge erstellt werden. Die beiden Professoren Rebecca Waldecker und Detlef Reichert berichten von ihren Erfahrungen mit dem Auditierungsprozess.

„Das hätte ich ohne Deutschlandstipendium nicht geschafft“

Die Liste der Stipendienprogramme ist lang – vorausgesetzt man ist noch keine 30 Jahre alt. Als eines der wenigen altersunabhängigen Förderprogramme bietet das Deutschlandstipendium jedem die gleiche Chance. So auch Wiebke Schramm: Seit anderthalb Jahren wird die zweifache Mutter von der Papenburg AG gefördert. Dabei geht es nicht allein ums Geld, auch der persönliche Kontakt zwischen Stifter und Stipendiaten spielt eine zentrale Rolle. Heute haben Stifter und Studierende wieder Gelegenheit, sich bei einem Sommerfest im Biologicum am Weinberg-Campus besser kennenzulernen.

Arbeiteten AP und das NS-Regime zusammen?

Für etwa zwei Tage war Harriet Scharnberg wohl eine der gefragtesten deutschen Historikerinnen weltweit: Der Guardian, die New York Times, die Süddeutsche, die Zeit, die FAZ – sie alle berichteten über die Entdeckung der Forscherin, die am Institut für Geschichte in Halle promoviert. Scharnberg hatte herausgefunden, dass die US-amerikanische Nachrichtenagentur Associated Press (AP) bis 1941 die Nationalsozialisten mit Fotos für Hetz-Broschüren belieferte.

Finanzmarkt-Risiken und Besteuerungs-Analyse: Kantorowitsch-Forschungspreise werden vergeben

Für ihre herausragende Dissertation und Masterarbeit erhalten die Wirtschaftswissenschaftler Dr. Christian Lau und Uta Preil am kommenden Freitag die Kantorowitsch-Forschungspreise 2016. Das Institut für Unternehmensforschung und Unternehmensführung an der Martin-Luther-Universität (ifu) vergibt die Auszeichnungen im Rahmen der Verabschiedung der Absolventen des Wintersemesters 2015/2016 am Wirtschaftswissenschaftlichen Bereich.

An der Uni Halle findet eine Podiumsdiskussion zur Gleichstellung stattt. (Bild: Gleichstellungsbüro der MLU)

„Gleichstellung geht alle an“ – Podiumsdiskussion im Löwengebäude

Die Uni Halle setzt sich für die Gleichstellung von Frauen und Männern ein. Doch wie weit ist die aktuelle Entwicklung? Darüber diskutieren am kommenden Donnerstag, 16. Juni, ab 16 Uhr Vertreterinnen und Vertreter der Universität und der Politik. Über die Hintergründe der Veranstaltung berichtet Verena Stange vom Gleichstellungsbüro der Universität im Interview.