Neuer Haut-Experte am Uniklinikum

Eines der größten und vielseitigsten Organe des Menschen ist sein Fachgebiet: Prof. Dr. Cord Sunderkötter ist neuer Professor für Dermatologie an der halleschen Universitätsmedizin. Der Hautarzt leitet seit dem 1. Februar die hallesche Universitätsklinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie.

„Luthers Land“: Geowissenschaftler blicken auf die Reformation

500 Jahre nach Luthers berühmtem Thesenanschlag beschäftigen sich längst nicht nur Theologen und Historiker mit der Reformation. Auch Geowissenschaftler der Universität Halle steuern ihre Erkenntnisse bei: In der Februar-Ausgabe der Fachzeitschrift „Geographische Rundschau“ verknüpfen sie die aktuelle Geographie Mitteldeutschlands mit einer historischen Perspektive.

Genossenschaftsforschung: IWE GK erinnert an Ernst Grünfeld

Mit seinen Forschungen zum Genossenschaftswesen hat Ernst Grünfeld in den 1920er und 1930er Jahren Bahnbrechendes geleistet. Wie viele andere Hochschullehrer wurde er 1933 aufgrund seiner jüdischen Abstammung jedoch aus dem Dienst der Universität Halle entlassen. Die Interdisziplinäre Wissenschaftliche Einrichtung Genossenschafts- und Kooperationsforschung (IWE GK) der Uni Halle hat nun an den Ökonom und Soziologen erinnert und eines seiner wichtigsten Werke neuaufgelegt.

Kunst trifft Geologie

Taugen geologische 3D-Glasmodelle als Grundlage für ein Kunstprojekt? Den Beweis tritt die Ausstellung „Gläserner Untergrund und künstlerische Intervention“ an. Sie zeigt, wie sich acht Künstlerinnen und Künstler mit den geologischen Besonderheiten der Stadt Halle auseinandersetzen. Grundlage dafür war ein künstlerischer Workshop mit dem Geologen Prof. Dr. Peter Wycisk. Das Stadtmuseum zeigt die Ausstellung noch bis zum 19. März.

Für eine umfassende Versorgung des Auges

Das Interesse für sein künftiges Fachgebiet wurde bei Prof. Dr. Arne Viestenz schon sehr früh geprägt: Ärzte gaben seinem Vater das Augenlicht wieder. Seit dem 1. Februar 2017 leitet der Mediziner die hallesche Universitätsklinik und Poliklinik für Augenheilkunde und hat die Professur für das Fachgebiet inne.

Podiumsdiskussion: Vielfalt als Normalität

Das Thema Diversität rückt an den Hochschulen immer stärker in den Fokus. Am Mittwochabend, 8. Februar, lud der Arbeitskreis Inklusion des Studierendenrats zusammen mit dem Wissenschaftsforum Mitteldeutschland zu einer Podiumsdiskussion in den Hallischen Saal ein. Zu Gast war unter anderen Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann. Der Tenor der Runde: Vielfalt trägt zum Erfolg einer Hochschule bei.

Modernes Arbeitsrecht – national und global

Von Leiharbeit über Mindestlohn bis hin zum Wissenschaftszeitvertragsgesetz und der Tarifeinheit: Das Arbeitsrecht hat in den letzten Jahren tiefgreifende Veränderungen erlebt. Mit diesem umfangreichen Themenkomplex befasst sich der Jurist Prof. Dr. Daniel Ulber. Seit 1. Februar hat er die Professur für „Bürgerliches Recht, Unternehmensrecht und Arbeitsrecht“ an der Uni Halle inne.

Smartself und Ralf Peters

Mentor hilft Profi-Zockern

Noch bevor Jungunternehmer ihre eigene Firma gründen können, sind einige Hürden zu nehmen, zum Beispiel das Antragsprozedere für eine Gründerförderung. Doch auch in fachlichen Belangen brauchen die Gründer Unterstützung. Das neue Mentorenprogramm des Gründerservice der Uni Halle vermittelt deshalb erfahrene Unternehmer und Wissenschaftler, die den Firmenchefs von morgen unter die Arme greifen. Einer von ihnen ist Wirtschaftsinformatiker Prof. Dr. Ralf Peters. Er hilft App-Entwicklern, die zocken wollen.

Der fast vergessene Philosoph: Christian-Wolff-Gesellschaft gegründet

Christian Wolff zählt zu den einflussreichsten Philosophen des 18. Jahrhunderts und trotzdem kennen ihn heute nur wenige. Jetzt wird der hallesche Gelehrte wieder in den Fokus gerückt: An seinem 338. Geburtstag, am 24. Januar 2017, haben 19 Gründungsmitglieder in Wolffs einstigem Wohnhaus in der Großen Märkerstraße die „Christian-Wolff-Gesellschaft für die Philosophie der Aufklärung“ gegründet. Im Interview spricht Heiner F. Klemme, Philosophie-Professor an der Uni und Vorsitzender der Gesellschaft, über Wolff und die Ziele des Vereins.

MIRAI-Programm: Eintauchen in die Politik, Gesellschaft und Kultur Japans

Johannes Gallons Augen strahlen, wenn er sich an den Japanaufenthalt im vergangenen Dezember erinnert. Als einer von insgesamt 80 Studierenden hatte der Student der Uni Halle die Ehre, am MIRAI-Programm 2016 teilzunehmen. Das Austauschprogramm des japanischen Außenministeriums ermöglicht jungen Europäern, einen Einblick in die Politik, Wirtschaft und Kultur des ostasiatischen Staats gewähren.