Auf ihren 33 Kilometern verbindet die Techniklinie 5 u.a. das Gradierwerk in Bad Dürrenberg, die Merseburger Fachhochschule, die Buna-Werke Schkopau, das Universitätsklinikum Halle und die Saline mit dem zweitgrößten Technologiepark Ostdeutschland, dem halleschen Weinberg Campus.

Auf ihren 33 Kilometern verbindet die Techniklinie 5 u.a. das Gradierwerk in Bad Dürrenberg, die Merseburger Fachhochschule, die Buna-Werke Schkopau, das Universitätsklinikum Halle und die Saline mit dem zweitgrößten Technologiepark Ostdeutschland, dem halleschen Weinberg Campus.

"Techniklinie 5" nimmt Fahrt auf

Wenn der alte Händel, Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados, Uni-Kanzler Dr. Martin Hecht und Hallore Steffen Kohlert zusammen in einer Straßenbahn sitzen, dann kann es sich kaum um eine gewöhnliche Bahnfahrt handeln. Anlass der prominenten Fahrgemeinschaft: Am 30. März startete die neue „Techniklinie 5“ auf ihre Jungfernfahrt von Bad Dürrenberg bis Kröllwitz.

Als Themenbahn fährt die "T 5" künftig durch die Technologieregion. (Fotos: Corinna Bertz)

Als Themenbahn fährt die „T 5“ künftig durch die Technologieregion. (Fotos: Corinna Bertz)

Seit jeher verbindet die Straßenbahnlinie 5 Standorte von Wissenschaft und Technik. An wie vielen Haltestellen geforscht, entwickelt und produziert wird, war an diesem Tag für alle Mitfahrenden leicht nachzuvollziehen. In Leuna, Merseburg, Schkopau, Ammendorf und an zehn verschiedenen Zwischenstopps in Halle stiegen Vertreter von insgesamt 24 Einrichtungen und Unternehmen aus Wissenschaft und Wirtschaft zu und berichteten von Tradition und Innovation an ihrem Standort.

Entlang der Strecke können Forschungseinrichtungen und Technologieunternehmen jetzt „Haltestellenpatenschaften“ übernehmen und mit Informationstafeln und Kurzfilmen im Internet über ihre Forschung und Produktion informieren. Initiator des Projekts war Professor Wolfgang Lukas vom „weinberg campus e.V.“.

Die Jungfernfahrt der Techniklinie soll nur der Anfang sein: „Wir haben unsere Bewerbung um den Titel Stadt der Wissenschaft zum Anlass genommen, 2012 als ein Jahr der Wissenschaft mit Leben zu erfüllen“, erläutert Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados. Denn auch wenn Lübeck zur „Stadt der Wissenschaft 2012“ gekürt wurde: Stadt, Universität, Forschungs- und Kultureinrichtungen wollen in diesem Jahr mit einer Reihe von Veranstaltungen zeigen, dass Halle auch ohne Titel eine lebendige und traditionsreiche Wissenschaftsstadt ist.

(kurz notiert von: Corinna Bertz)

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