Erster Afrikatag der Uni Halle war ein voller Erfolg. (Fotos: Sarah Huke)

Erster Afrikatag der Uni Halle war ein voller Erfolg. (Fotos: Sarah Huke)

Netzwerk international: Erster Afrikatag an der Uni

Dr. Dagobert Glanz fotografierte Gesichter Afrikas.

Dr. Dagobert Glanz fotografierte Gesichter Afrikas.

Linsensalat aus Kamerun, Musik aus Burkina Faso und Fotografien aus Uganda: Der erste Afrikatag des International Office bot neben Workshops und Vorträgen ein buntes Rahmenprogramm. Im Internationalen Begegnungszentrum trafen Wissenschaftler aus Halle und Afrika zusammen, Studierende informierten sich über Austauschprogramme und diskutierten über Perspektiven.

„Oft wissen einzelne Fachbereiche gar nicht, dass auch noch andere Wissenschaftler der Uni im selben Land forschen“, erklärt Dr. Manja Hussner vom International Office. „Unsere Thementage sollen sie zusammenbringen, so dass sie sich miteinander vernetzen können. In diesem Jahr dreht sich alles um Afrika.“

Matthias und Louise tauschen ihre Afrikaerfahrungen aus.

Matthias und Louise tauschen ihre Afrikaerfahrungen aus.

Louise Schellenberg ist Doktorandin in der Romanistik und untersucht die Kollektive Gedächtnisbildung in Togo. „Im Gegensatz zu den Arbeitsgruppen der Naturwissenschaften bin ich ganz allein in meinem Projekt. Es ist schön, andere Doktoranden die in Afrika zu tun haben kennenzulernen.“ Matthias Müller teilt seine Erfahrungen gern mit der jungen Wissenschaftlerin. Müller erforscht Bienenpopulationen in einem EU-Forschungsprojekt der Molekularen Ökologie. „Im letzten Jahr war ich dann an der Uni in Pretoria und habe natürliche Populationen untersucht. Die gibt es in der Form nur noch in Afrika.“

Janna war schon in Tansania.

Janna war schon in Tansania.

Neben Wissenschaftlern der Uni Halle und Afrika waren im Internationalen Begegnungszentrum auch Studierende, wie Janne Wichern, anzutreffen. „Vor meinem Studium war ich in Tansania und habe erst bei einem Umweltprojekt mitgemacht und dann das Land kennengelernt. Ich kann mir vorstellen, nochmal nach Afrika zu gehen. Mal schauen, was die Uni so anbietet“, so die Politikstudentin.

Partneruniversitäten finden sich in Äthiopien, im Sudan und Südafrika. „Wir wollen unsere Beziehung jedoch nach und nach ausbauen“, so Hussner. „In Afrika bewegt sich im Moment sehr viel im Forschungsbereich, aber das bekommen wir in Europa kaum mit. Deshalb lenken wir den Blick jetzt gezielt auf diese Region.“ Sarah Huke

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