Studie erhebt Alkoholkonsum von Studenten in Halle

An bundesweit acht Hochschulen ist im November eine Studie zum studentischen Konsum von Alkohol und anderen Substanzen gestartet. In Halle wird die so genannte ISPI-Studie vom Institut für Klinische Epidemiologie der MLU durchgeführt. Alles Wissenswerte dazu im Überblick:

Was ist die ISPI-Studie?
Die ISPI-Studie soll den studentischen Konsum von Alkohol und weiteren Substanzen erheben. ISPI steht für „Internet, Studierende, Peers & Intervention“. Die internet-basierte Studie wird an acht deutschen Hochschulen durchgeführt und vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert. Durch ISPI sollen die Ergebnisse von deutschen Studierenden aus unterschiedlichen Regionen verglichen werden.

Wer kann an der Studie teilnehmen?
Alle Studierenden der teilnehmenden Hochschulen sind eingeladen, an der Studie teilzunehmen. Ungefähr 4.800 Studierende werden befragt, davon kommen 600 aus Halle. Beteiligt sind außerdem: HAW Hamburg, Medizinische Hochschule Hannover, TU Dresden sowie die Universitäten Bielefeld, Düsseldorf, Mannheim und Heidelberg.

Wie kann ich mitmachen?
Wer teilnehmen möchte, kann sich auf unserer Webseite www.ispi-studie.de registrieren. Als Teilnehmerin oder Teilnehmer werden die Studierenden gebeten, im Verlauf von sechs Monaten zweimal einen internet-basierten Fragebogen auszufüllen. Das Ausfüllen dauert jeweils ungefähr 15 Minuten.

Sind meine Daten sicher?
Die E-Mail-Adresse der Teilnehmer wird nur zur Einladung zu den ISPI-Befragungen genutzt. Antworten zu den Fragen der internet-basierten Fragebögen werden pseudonymisiert und vertraulich behandelt. Nach spätestens anderthalb Jahren werden diese Daten unwiderruflich gelöscht.

Wozu mitmachen?
Wer den Fragebogen ausgefüllt hat, erhält Zugang zu einem computerbasierten persönlichen Feedback. Die Teilnehmer erhalten so die Möglichkeit, ihr Verhalten mit dem von ihren Kommilitonen zu vergleichen. „Jeder einzelne Teilnehmer zählt. Nur wenn viele sich beteiligen, sind die Ergebnisse repräsentativ“, sagt Dr. Andrea Schmidt-Pokrzywniak vom Institut für klinische Epidemiologie.

Mehr Informationen unter: www.ispi-studie.de

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