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Eingefärbt sind die Länder, in denen die Universität Halle Hochschulpartnerschaften hat: Äthiopien, Argentinien, Armenien, Australien, China (4), Frankreich (2), Indien, Israel (3), Italien (4), Japan (6), Jordanien, Kanada, Korea (Republik), Kuba, Mauritius, Mongolei, Österreich, Oman, Peru, Polen (6), Ruanda, Rumänien, Russland (7), Slowakei (2), Spanien, Sudan, Südafrika (2), Syrien (2), Ungarn, USA (5)

Zwei neue Hochschulpartnerschaften in Europa

Die Universität Halle hat seit 2016 zwei neue Hochschulpartner in Polen und Italien: Im August konnte ein Universitätsvertrag mit der Katholischen Universität vom Heiligen Herzen in Mailand geschlossen werden. Im Oktober vereinbarten die Universitäten Halle und Warschau eine vertraglich fixierte Partnerschaft. Mit insgesamt 62 Hochschulen weltweit pflegt die Martin-Luther-Universität jetzt den intensiven Austausch in Lehre und Forschung in Form einer Hochschulpartnerschaft.

Bereits seit dem Wintersemester 2010/2011 bieten die Uni Halle und die Katholische Universität vom Heiligen Herzen in Mailand im Bereich der Wirtschaftswissenschaften ein gemeinsames Doppel-Master-Studienprogramm an. Die Studierenden des Masters „Europäische und internationale Wirtschaft“ lernen an beiden Hochschulen und erhalten auch in beiden Ländern einen Studienabschluss. Neben der Juristischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät arbeiten auch Romanisten und Sprechwissenschaftler von der Philosophischen Fakultät II bereits eng mit ihren Fachkollegen aus Mailand zusammen. Koordiniert wird die Hochschulpartnerschaft von dem halleschen Ökonomen Prof. Dr. Martin Klein.

Auch mit der Universität Warschau besteht seit vielen Jahren eine enge Zusammenarbeit, besonders im Bereich des Studierendenaustauschs an den Philosophischen Fakultäten I und II. Mit dem Vertrag soll den Studierenden aus Halle der Aufenthalt an der Warschauer Uni vereinfacht werden, indem etwa für sie die dortigen Studiengebühren entfallen. Koordiniert wird die deutsch-polnische Hochschulpartnerschaft von Prof. Dr. Yvonne Kleinmann und Dr. Paulina Gulinska-Jurgiel vom Aleksander-Brückner-Zentrum für Polenstudien. An den Fakultäten und am Zentrum für Polenstudien soll künftig auch die fachliche Kooperation mit der polnischen Universität noch stärker ausgebaut werden.

Darüber hinaus hat die Universität Halle im Sommer mit zwei Einrichtungen in Russland und Turkmenistan eine engere Zusammenarbeit vereinbart: Entsprechende Absichtserklärungen konnten mit der Staatlichen Universität Nowosibirsk in Russland und mit dem Dovletmammet Azadi Turkmenischen Nationalen Institut für Weltsprachen in Aschgabat, Turkmenistan, verabschiedet werden. Ziel ist es, dadurch den wissenschaftlichen und studentischen Austausch zu stärken und gemeinsame Projekte voranzutreiben. Corinna Bertz

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