Peter Wycisk

Zwischenstopp in Halle: Chinesen informieren sich über 3D-Geologie

15 Gäste aus China haben sich am Dienstagvormittag, 27. Juni, am Fachgebiet Hydro- und Umweltgeologie der Universität Halle über die geologische 3D-Modellierung informiert. Vor allem für die Stadtplanung und -entwicklung von Millionenmetropolen wie Shanghai sind digitale 3D-Modelle des städtischen Untergrunds von großem Interesse. Halle ist der einzige deutsche Zwischenstopp auf der Europa-Reise der Chinesen.

Kunst trifft Geologie

Taugen geologische 3D-Glasmodelle als Grundlage für ein Kunstprojekt? Den Beweis tritt die Ausstellung „Gläserner Untergrund und künstlerische Intervention“ an. Sie zeigt, wie sich acht Künstlerinnen und Künstler mit den geologischen Besonderheiten der Stadt Halle auseinandersetzen. Grundlage dafür war ein künstlerischer Workshop mit dem Geologen Prof. Dr. Peter Wycisk. Das Stadtmuseum zeigt die Ausstellung noch bis zum 19. März.

Peter Wycisk

Wissenschaft in Szene setzen

Geologie begreifbar machen: Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Peter Wycisk erstellt seit 2007 geologische 3D-Glasmodelle, die deutschlandweit großen Anklang finden. Die Städte Halle, Staßfurt, Magdeburg und Berlin haben die Forscher schon abgebildet – Wien und Halle-Neustadt wurden gerade fertig gestellt. Im Interview spricht Peter Wycisk über seine Motivation, wissenschaftliche Forschung anschaulich zu gestalten.

Forscher präsentieren größtes geologisches Lasergravur-Modell

55 Kilogramm linsenreines Kristallglas: Pünktlich zur Ausstellung im Geozentrum in Hannover ist das größte gläserne 3D-Geologie-Modell Deutschlands fertig gelasert. Noch bis zum 19. Dezember sind der Staßfurter Salzsattel und weitere einzigartige Untergrund-Modelle in der Ausstellung der Fachgruppe Hydro- und Umweltgeologie der Martin-Luther-Universität zu sehen.

3D-Modell des geologischen Untergrunds von Magdeburg. Foto: Peter Wycisk

Ministerium zeigt Einblick in die Magdeburger Unterwelt

Auch Magdeburg hat einen Untergrund – genau genommen sogar dreidimensional und zusätzlich in Glas gelasert. Was die Geologen Interessantes über die Unterwelt wissen, dass zeigt dem Laien ein anschauliches Modell im Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft. Heute wurde es von Minister Hartmut Möllring enthüllt. Angefertigt wurde es in einer Kooperation der Uni Halle und dem Landesamt für Geologie und Bergwesen.

Forschen zwischen Krieg und Krise

Forschung ist nicht immer eine lokale Angelegenheit. Längst sind Wissenschaftler auf allen Kontinenten unterwegs, wenn es um die Suche nach Erkenntnis geht. In gefährlichen Regionen wird wissenschaftliche Arbeit schwer. Wo Gewalt oder kriegerische Konflikte drohen, ist Vorsicht geboten. Ein Geologe und ein Ethnologe der MLU berichten über ihre Erfahrungen in Afrika.