ZNS

Das Gebäude der ehemaligen Physikalischen Chemie dient dem Designpreis Halle in diesem Jahr als Ausstellungsort. (Foto: Laura Krauel)

Modernes Design in alten Gemäuern

Der Design-Preis Halle ist an der Uni gut sichtbar: Auf dem Steintor-Campus und dem Uniplatz machen rote Bänke und Häuserecken neugierig auf den Preis. Und auch die Ausstellungsräume haben sich die Veranstalter in diesem Jahr Uni-nah gesucht: Im leerstehenden Gebäude der ehemaligen Physikalischen Chemie an der Mühlpforte 1. Damit würdigen sie einen besonderen und historischen Ort. Die Ausstellung ist dort ab heute zu sehen. Das Zentralmagazin Naturwissenschaftlicher Sammlungen beteiligt sich mit einem Begleitprogramm.

Die Fotoglasplatten von Julius Kühn sind jetzt online einsehbar. (Foto: Hein Godehart Petschulat)

Tierzucht interaktiv: Ein Film zum Anschauen und Anklicken

Ganz unbekannt ist der Film des holländischen Künstlers Pim Zwier über die Fotoplatten von Julius Kühn nicht. Dennoch war der gestrige Abend in der Landeskunststiftung eine Premiere, denn der Film wurde jetzt künstlerisch und didaktisch erweitert. Am Touchscreen oder im Internet kann man über den Hauptfilm und 14 Nebenfilme die vielen tausend Fotos aus dem Landwirtschaftlichen Institut der Uni erschließen.

In der Sammlung zu Hause

Schildkröten, Bisons und Rüsselkäfer: Seit über 20 Jahren arbeitet Dr. Karla Schneider mit Tierpräparaten, die bis zu 230 Jahre alt sind. Die Kustodin der Zoologischen Sammlung liebt ihren Job, weil er Hobby und Beruf verbindet.

„BirdNumbers“: Bienenfresser sind klar im Vorteil

300 führende Ornithologen aus mehr als 50 Ländern treffen sich vom 5. bis 9. September zur Konferenz des European Bird Census Council an der Martin-Luther-Universität in Halle. Unter dem Titel „BirdNumbers“ diskutieren sie aktuelle Fragestellungen aus der Forschung. Organisiert wird die Veranstaltung vom Dachverband Deutscher Avifaunisten und der Uni Halle. Aus gutem Grund, denn vor Ort sitzt mit Dr. Frank Steinheimer, Leiter des Zentralmagazins Naturwissenschaftlicher Sammlungen der Universität, einer der bekanntesten Ornithologen Deutschlands.

Besuchern der Museumsnacht bietet der Aussichturm am Von-Senckendorff-Platz (rechts im Bild) einen besonderen Blick über Halle und den Weinberg-Campus. (Foto: Maike Glöckner)

Wissen, Weitblick, Buntpapier: Angebote der Universität zur Museumsnacht

Goethes liebste Marmorbüste, ein Riesenvogel zu Gast in Leipzig sowie selbst hergestelltes Buntpapier: Fünf Einrichtungen der Universität Halle beteiligen sich am 23. April mit Führungen, Ausstellungen und Bastelaktionen an der Musemsnacht in Halle und Leipzig. Von 18 bis 24 Uhr öffnen 80 Museen und Sammlungen ihre Türen. Die achte gemeinsame Museumsnacht steht unter dem Motto „Zauber“.

Eine tierische Kriminalgeschichte

Museen sind langweilig. Vor allem für Kinder. Dass dieses Klischee nicht zutreffen muss, beweisen die Museumspädagogin Arila-Maria Perl und der Projektmitarbeiter Rüdiger Becker vom Zentralmagazin Naturwissenschaftlicher Sammlungen in Halle. Sie veranstalten in Kooperation mit Radio Corax eine Kriminalgeschichte von Kindern für Kinder: Das Glasaugenrätsel. Ziel ist es, Kindern, die aus verschiedenen Gründen keinen Zugang zu Museen finden, die Welt der Tiere spielerisch zu erklären. Doch wie funktioniert das genau?

Ministerin Wanka startet Programm für Uni-Sammlungen von Halle aus

Pressetermin am Montagvormittag im Haustierkundemuseum „Julius Kühn“ auf dem Steintor-Campus: Bundesforschungsministerin Johanna Wanka hat den Ort ausgewählt, um das neue nationale Programm „Allianz für universitäre Sammlungen“ vorzustellen. Und sie nimmt sich Zeit. Für den Rundgang durch die über 150 Jahre alte Sammlung und das dazugehörige Magazin. Dabei stellt sie fast mehr Fragen als die anwesenden Journalisten.

Von Urpferdchen, Krokodilen und Riesenvögeln: Neue Blicke in eine alte Sammlung

Klein aber fein, so präsentiert sich ab heute eine neue Ausstellung des Zentralmagazins Naturwissenschaftlicher Sammlungen in der Leopoldina: Unter dem Titel „Aus der Morgendämme-rung: Pferdejagende Krokodile und Riesenvögel“ rückt sie bis Ende Mai die Geiseltalsammlung der Universität neu in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Anhand von 15 Originalfossilien und drei Rekonstruktionen werden neue Forschungsergebnisse präsentiert.

Neues aus der Urzeit

Ist ein Fossil aus dem Geiseltal der erste Beleg für die Brutpflege in der Ordnung der Krokodile? Wie konnten sich fünf verschiedene Krokodilarten einmal einen gemeinsamen Lebensraum teilen? Die Geiseltal-Funde aus dem Eozän bergen noch immer viele Rätsel, die Forscher aus aller Welt anziehen. So auch Alexander Hastings: Wer mit dem Paläontologen über seine Arbeit spricht, versteht schnell, warum es ihn von Florida ausgerechnet nach Halle verschlagen hat.

Museumsnacht: Universität sorgt für „Lockstoff“

Ein Elefantenskelett, selbst gemachter Lockstoff und der “falsche Augustus”: Zu später Stunde öffnen Einrichtungen der Universität Halle zur Museumsnacht ihre Türen. Unter dem Motto „Lockstoff“ beteiligen sich am 10. Mai insgesamt 78 Museen und Sammlungen an der Museumsnacht in Halle und Leipzig. Von 18 bis 20 Uhr lockt ein buntes Programm aus Führungen, Lesungen, Konzerten und zahlreichen Mitmach-Aktionen.